Brandstiftung? – Nach Vater-Glück drohen Bushido zehn Jahre Haft
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Brandstiftung?Nach Vater-Glück drohen Bushido zehn Jahre Haft

Gerade erst wurden Bushido und seine Frau glückliche Eltern von Drillingen. Nun droht dem Rapper großer Ärger und sogar eine langjährige Gefängnisstrafe.

Gerade erst hat Anis Ferchichi, wie Bushido mit bürgerlichem Namen heißt, stolz ein Bild seiner Drillinge gezeigt. Nun wurde er von der Staatsanwaltschaft in Potsdam wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung angeklagt. Die Tat geht auf einen Winterabend im Dezember 2013 zurück. Bushido soll zwei Komplizen beauftragt haben, im Estrich seines Hauses in Kleinmachnow bei Berlin Feuer zu legen, wie dies die Behörden dem «Stern» gegenüber bestätigten.

Doch warum sollte Bushido in seinem eigenen Haus ein Feuer entfachen wollen? Ferchichi konnte so beim Umbau seiner Villa die Bestimmungen des Denkmalschutzes umgehen und von der Versicherung Schadensersatz verlangen.

Sollte der 43-Jährige verurteilt werden, droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren Haft. Es wäre nicht der erste Eintrag in Bushidos Strafakte. 2014 täuschte er einen Einbruch in seinem Geschäft für Zierfische vor und hatte dafür einen sechsstelligen Betrag von der Versicherung überwiesen bekommen.

Bushido als Zeuge vor Berliner Landesgericht

Der Rapper und seine Frau, Anna-Maria Ferchichi, hatten zuletzt als Zeugen vor dem Landgericht Berlin bei einem Prozess gegen einen Berliner Clanchef ausgesagt. Der 43-Jährige Bushido hatte seine Beziehung zu Arafat A.-Ch. mit einer Zwangsheirat verglichen. Die Staatsanwaltschaft legt dem Clanchef Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung zur Last.

Erst am Mittwoch haben Bushido und seine Frau Anna-Maria ihre Drillinge via Instagram der Öffentlichkeit gezeigt. Dazu schrieb der Rapper: «Vor uns liegen hoffentlich viele Jahre voller Glück und Gesundheit mit euch.»

(L'essentiel/fos)

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