Kosten in Luxemburg – Nächster Index wohl erst im Sommer 2018

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Kosten in LuxemburgNächster Index wohl erst im Sommer 2018

LUXEMBURG – Die Statistikbehörde Statec hat ihre Inflationsprognosen nach unten revidiert und erwartet nun eine Indexierung zum dritten Quartal des kommenden Jahres.

Die Luxemburger werden wohl erst im Sommer kommenden Jahres mehr Geld in der Tasche haben.

Die Luxemburger werden wohl erst im Sommer kommenden Jahres mehr Geld in der Tasche haben.

DPA

Die Statec hat am Mittwoch ihre Inflationsprognosen erneuert und rechnet im Jahr 2017 mit einer Teuerungsrate von 1,7 Prozent (statt wie bisher mit 1,8 Prozent). Auch für das kommende Jahr korrigierte das staatliche Institut eine Inflation von 1,4 Prozent (bisher 1,6 Prozent). Die Korrektur führen sie Statistiker auf die Reform des «Chèque-Service Accueil (CSA)» zurück. Durch sie sparen Eltern bei den Kosten für die Kinderbetreuung.

Während die Statec im August in einem Szenario, in dem die Erdölpreise auf nahezu dem selben Niveau bleiben, eine Indexierung der Löhne für das zweite Quartal 2018 prognostiziert hatte, rechnet das Institut nun im dritten Quartal des kommenden Jahres mit der nächsten Indextranche.

Darüber hinaus stellte die Statec fest, dass die Preise im Großherzogtum im Oktober um 0,11 Prozent gegenüber dem Vormonat und 1,9 Prozent gegenüber dem Oktober des Vorjahres gestiegen sind. Dies sei vor allem auf den Anstieg der Kosten für Mineralölprodukte zurückzuführen – Heizöl und Diesel wurde innerhalb eines Jahres um 4,4 Prozent teurer.

(MC/L'essentiel)

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