Nach Demos – Nena bedankt sich bei Querdenker-Protestierenden
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Nach DemosNena bedankt sich bei Querdenker-Protestierenden

Sängerin Nena (61) schlägt sich in einer Instagram-Story auf die Seite der Menschen, die am Samstag gegen die deutschen Corona-Maßnahmen demonstriert haben.

Mehr als 20.000 Menschen haben am vergangenen Samstag in der deutschen Stadt Kassel gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Viele Teilnehmende hielten sich nicht an die Auflage, Mund- und Nasenschutz zu tragen. Die Lage eskalierte, es kam zu Angriffen auf Journalisten und Polizisten.

Zwei Tage später postete Sängerin Nena (61) eine Insta-Story mit Bildern und Videos der Demonstrierenden und schrieb «Danke Kassel» und «Liebe wird aus Mut gemacht», eine Songzeile aus ihrem Hitsong «Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann». Zudem dankte sie Xavier Naidoo für die Musik – ihre Bilder hatte die Sängerin mit einem neuen Song des umstrittenen Sängers unterlegt.

In ihrem neuesten Insta-Post, der im Februar vor der Kassel-Demo gepostet wurde, äußert sich Nena zu Impfungen: «Ihr Lieben, auf meinen Konzerten wird es auch weiterhin keine Zweiklassengesellschaft geben. Ihr seid immer alle willkommen! Ob du dich impfen lässt oder nicht, ist ganz allein DEINE Entscheidung und muss von jedem respektiert werden.»

Xavier Naidoo ist wieder Thema

Schon im Oktober 2020 signalisierte die 61-Jährige mit einem Instagram-Post, wo sie sich persönlich in der Corona-Diskussion verortet. Auch wenn sie das Coronavirus nicht explizit erwähnte, schrieb Nena damals von ihrem «gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt». Und davon, «mich nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen zu lassen». Sie fordert ihre Fans auf, «ins Licht» zu gehen und «für die Liebe» zu stehen.

Zustimmung bekam sie im Oktober unter anderem auch von Soulsänger Xavier Naidoo (49). Der Sänger und bekennende Corona-Skeptiker hinterließ unter dem Eintrag ein Herzchen-Emoji und betende Hände. Nena antwortete ihrerseits mit einem Herz darauf.

Als Coronaleugnerin wollte Nena damals aber nicht gelten. »Sie stellt sich auf keine Seite, sondern hat eine Meinung und Gefühle, denen sie in erster Linie in ihrer Musik Ausdruck verleiht», zitierte die «Bild» damals das Management der Sängerin.

(L'essentiel/Christina Duss)

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