Neu zum Streamen – Netflix brockt sich mit «Hype House»-Serie Ärger ein
Publiziert

Neu zum StreamenNetflix brockt sich mit «Hype House»-Serie Ärger ein

Die Tiktok-Clique um Chase Hudson und Co. ist in einer Reality-Show zu sehen, ein Film über die Bedeutung von Bars – mit diesen Streamingformaten starten wir das neue Jahr.

«Hype House»

«Wir sind zehn 20-Jährige, die gemeinsam in einem Fünf-Millionen-Dollar-Haus leben und den ganzen Tag Content aufnehmen», sagt Tiktoker Thomas Petrou. In der Luxus-WG wohnt er unter anderem mit Nikita Dragun, Chase Hudson, Alex Warren und Sienna Mae Gomez.

Wie es sich als Social-Media-Persönlichkeit in Los Angeles lebt, zeigt Netflix in der Reality-Show «Hype House». Leicht wird es die Serie nicht haben: Schon die Ankündigung im April 2021 stieß auf Gegenwind.

Kritik an «Hype House»

Auf change.org wurde eine Petition gestartet, damit «Hype House» nie veröffentlicht wird. In der Beschreibung heißt es, dass beliebte Serien wie «Sense8» und «The OA» bereits nach zwei Staffeln abgesetzt wurden und niemand nach einer Hype-House-Serie gefragt habe.

Außerdem wurde auf Twitter kritisiert, dass die Mehrheit des Casts weiß sei, während viele beliebte Tiktok-Tänze von People of Color kreiert wurden.

Die Gruppe polarisiert

Schon in der Vergangenheit schlitterte die Tiktok-Clique immer wieder in Kontroversen: Unter anderem soll das Kollektiv sich in der Pandemie unverantwortlich verhalten und Partys organisiert haben.

Dass die Gruppe polarisiert, ist Alex Warren bewusst: «Ich denke, die Serie wird viele Leute überraschen und Dinge zeigen, die man vielleicht noch nie von seinem Lieblingscreator gesehen hat – oder dem Creator, den man hasst», sagt er zu «Bustle».

«Hype House» gibt's ab dem 7. Januar auf Netflix.

«The Tender Bar»

J. R. (Tye Sheridan) wächst quasi in einer Bar auf. Aber von vorne: Nachdem sein Vater die Familie verlassen hat, muss Mutter Dorothy (Lily Rabe) sich alleine um den Sohn kümmern. Die beiden ziehen zurück in Dorothys Heimatort, dort lebt auch der Onkel von J. R., ein Barkeeper namens Charlie (Ben Affleck).

Die Bar wird zu einem zweiten Zuhause für J. R.: Oft schaut er seinem Onkel dabei zu, wie er Bier zapft und Gläser über den Tresen schickt, während er mit den Gästen Lebensweisheiten bespricht und im Fernsehen Baseballspiele laufen.

Prägende Kindheit

Später studiert J. R. in Yale Jura und beginnt ein Praktikum bei der New York Times – dort schreibt er die Geschichte seiner Kindheit auf und realisiert, wie sehr er von der Bar geprägt wurde.Der Film nimmt die Autobiographie von John Joseph Moehringer als Vorlage, Regie geführt hat George Clooney.

«The Tender Bar» gibt's ab dem 7. Januar auf Amazon Prime.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

Deine Meinung