Ganz schön laut – Neu entdeckte Krebsart nach Pink Floyd benannt
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Ganz schön lautNeu entdeckte Krebsart nach Pink Floyd benannt

Genau wie die legendären Bombast-Rocker macht dieser Krebs ganz schönen Lärm. Und seine pinkfarbene Schere ist ein weiterer guter Grund für den Namen «Synalpheus pinkfloydi».

DPA/Arthur Anker

Ein britischer Forscher hat eine von ihm entdeckte Art der Pistolenkrebse nach der Rockband Pink Floyd benannt. Das Tier mit der auffälligen pinkfarbenen Schere wurde von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Sammy De Grave von der Universität Oxford als eigene Spezies identifiziert. Der Krebs lebt vor der Küste Panamas.

«Ich höre Pink Floyd seit 1979 (das Album) The Wall veröffentlicht wurde. Ich war damals 14 Jahre alt. Die Beschreibung dieser neuen Art von Pistolenkrebs war die perfekte Gelegenheit, meiner Lieblingsband endlich ein Zeichen der Zustimmung zu geben», sagte De Grave einer Mitteilung zufolge.

Pistolenkrebse betäuben oder töten Beutefische mit einem lauten Knall, den sie mit ihren Scheren erzeugen. Daher werden sie auch Knallkrebse genannt. Synalpheus pinkfloydi, wie die Spezies offiziell heißt, ist äußerlich kaum von einer bereits bekannten Art zu unterscheiden. Das Team um De Grave konnte aber erhebliche genetische Abweichungen nachweisen. Veröffentlicht wurde die Entdeckung am Mittwoch in der Fachzeitschrift «Zootaxa».

Die britische Band Pink Floyd wurde 1965 begründet – und wurde vor allem in späteren Jahren für ihre bombastischen Shows bekannt. Dabei konnte es auch mal ziemlich laut werden: Nach einem Konzert in Venedig 1989 musste der Stadtrat zurücktreten, weil die absurd starke Soundanlage der Band Schäden in der historischen Lagunenstadt angerichtet hatte.

(L’essentiel/dpa)

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