Warnung: Neue Fälle von Vogelgrippe in Luxemburg gemeldet

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WarnungNeue Fälle von Vogelgrippe in Luxemburg gemeldet

LUXEMBURG – Nach mehreren Fällen im letzten Winter hat Luxemburg einen neuen Ausbruch der Vogelgrippe im Westen des Landes festgestellt. Es wurden bereits Maßnahmen eingeleitet.

Hausgänse haben sich in Luxemburg mit der Vogelgrippe infiziert.

Hausgänse haben sich in Luxemburg mit der Vogelgrippe infiziert.

Am heutigen Mittwoch hat die Regierung bekannt gegeben, dass in Luxemburg ein Ausbruch der Vogelgrippe festgestellt wurde. Das Virus «vom Typ H5N1» wurde bei Hausgänsen in Useldingen im Westen des Landes bestätigt. Bis auf weiteres gelten mehrere Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus in sämtliche Geflügelbestände zu verhindern.

In diesem Sinne ist die Zusammenführung von Geflügel auf Geflügelausstellungen bis auf weiteres verboten. Ebenso soll der Kontakt zwischen Geflügel und Wildvögeln vorerst eingeschränkt werden. Das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung schreibt zudem vor, jede anormale Mortalität eines Vogels sofort einem Tierarzt zu melden. Wer eine tote Ente, Gans oder einen toten Schwan entdeckt, soll sich in der Angelegenheit ebenfalls sofort an die luxemburgische Veterinär- und Lebensmittelbehörde wenden.

Diese Maßnahmen können je nach Entwicklung der Krankheit angepasst werden. Ende letzten Jahres sowie im Februar dieses Jahres waren in Luxemburg bereits mehrere Fälle von Vogelgrippe bestätigt worden. Das Ministerium weist darauf hin, dass der Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch für die öffentliche Gesundheit dennoch unbedenklich ist.

(th)

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