«Keine Gefahr» – Neuer Erdrutsch am Ehleringer Schuttberg

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«Keine Gefahr»Neuer Erdrutsch am Ehleringer Schuttberg

EHLERINGEN - Schon wieder Erdrutsch bei Ehleringen: Ein 50 Meter breites Stück ist von einem Schuttberg in die Tiefe gerauscht. In der Deponie wurde auch radioaktives Material entsorgt.

Viele Tonnen Erde und Schutt sind am Samstag in Ehleringen in die Tiefe gerutscht.

Viele Tonnen Erde und Schutt sind am Samstag in Ehleringen in die Tiefe gerutscht.

CI Esch

Polizei und Feuerwehr sind am Samstagabend um 20 Uhr zum Schuttabladeplatz in der Nähe von Ehleringen im Norden von Esch an der Alzette ausgerückt. Der Grund: Ein 50 Meter breites Stück vom oberen Teil des Schuttbergs der Bauschuttdeponie
«um Monkeler» war in die Tiefe gerutscht.

Tonnen von Erde, Abfall und Trümmern hatten sich in Bewegung gesetzt. Laut Polizei wurde niemand verletzt.

Dies ist bereits der zweite Erdrutsch innerhalb kurzer Zeit bei Ehleringen. Am 14. März hatte ein Erdrutsch auf der Anderen Seite des Schuttbergs einen Schaden von 100'000 Euro verursacht. Damals wurde die Straße zwischen Esch und Monnerich zerstört.

Der Schutt, der in Ehleringen abgeladen wurde, ist nicht unbedenklich: Seit Mitte der 90er-Jahre sollen in der Deponie auch radioaktive Materialien entsorgt worden sein-

Spezialisten suchten derzeit nach den Ursachen für den Erdrutsch.

(L'essentiel)

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