In Luxemburg – Neues Steuerbüro für Grenzpendler eingeweiht

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In LuxemburgNeues Steuerbüro für Grenzpendler eingeweiht

LUXEMBURG – Das Steuerbüro für Grenzgänger aus Belgien, Deutschland und Frankreich zieht um. Am Mittwoch wurde das neue Gebäude eingeweiht.

Die Luxemburger Steuerverwaltung (ACD) siedelt ihre Anlaufstelle für Steuerzahler, die außerhalb des Landes wohnen, in ein neues Gebäude an der Cloche d'or in der Hauptstadt um. Der Umzug der Abteilungen «Luxembourg X, Y und Z» hat bereits im Sommer begonnen und soll Mitte Oktober abgeschlossen sein.

Das neue Gebäude in der 21, Rue Eugène Ruppert bietet auf drei Etagen Platz für insgesamt 150 Mitarbeiter. Besuchern stehen 16 Sprechzimmer bereit. «Die Zahl der Steuerdossiers explodiert», erklärte die Direktorin der Steuerverwaltung, Pascale Toussing, bei der Einweihung am Dienstag. Dies sei ein Beweis, dass es dem Land wirtschaftlich gut gehe. «Wir stellen jedes Jahr rund eine Million Lohnsteuerkarten aus. Die Hälfte davon betrifft nicht-ansässige Steuerpflichtige, also großteils Grenzpendler.»

«Modernisierung muss weitergehen»

Finanzminister Pierre Gramegna verwies darauf, dass das Personal der ACD in den vergangenen fünf Jahren von 540 auf 800 Mitarbeiter aufgestockt wurde. «Dies ist kein Luxus, sondern absolut notwendig. Ohne die Steuerverwaltung käme der Staat zum Stillstand und die Staatskasse wäre leer. Die Modernisierung der Behörde muss daher weitergehen. Dazu gehören nicht nur Investitionen in die Informatik, sondern auch neue Gebäude, die modernen Ansprüchen genügen.»

Toussing warb einmal mehr dafür, Kommunikationskanäle wie myguichet.lu oder E-Mail zu nutzen, um mit dem Steueramt in Kontakt zu treten. «Der persönliche Kontakt ist in vielen Fällen nicht notwendig. Und wir können unmöglich alle Angelegenheiten manuell verarbeiten.»

(Jörg Tschürtz/L'essentiel)

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