Verkehr – Neues Transportsystem für Grenzgänger

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VerkehrNeues Transportsystem für Grenzgänger

LUXEMBURG – Zwischen Frankreich und dem Großherzogtum wurde am Donnerstag eine neue Vereinbarung für On-Demand-Transportdienste getroffen.

Verkehrsminister François Bausch und seine französische Amtskollegin Elisabeth Borne unterzeichnen das Abkommen.

Verkehrsminister François Bausch und seine französische Amtskollegin Elisabeth Borne unterzeichnen das Abkommen.

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Viele Straßen des Großherzogtums sind vor allem zu Spitzenzeiten überlastet. Deshalb will das Land seine Mobilität diversifizieren und «die Entwicklung des Bedarfsverkehrs bei Pendlern fördern», sagt Annick Trmata vom Verkehrsministerium gegenüber L'essentiel. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag von Minister François Bausch und seiner französischen Amtskollegin, Élisabeth Borne, unterzeichnet.

Konkret sollen sogenannte On-Demand-Transportdienste die besonderen Bedürfnissen der Verkehrsteilnehmer befriedigen. Die Kunden stellen bei ihnen per App eine Anfrage, ob ihr Ziel zu einer bestimmten Zeit bedient wird. «Wenn ein oder mehrere Fahrgäste dann das selbe Ziel haben, springen diese Unternehmen ein. Bisher waren Dienste dieser Art nicht für Fahrten zwischen Frankreich und Luxemburg zugelassen», erklärt Trmata.

Einige Unternehmen engagieren sich bereits in diesem Bereich. Die Firma «Kussbus» bietet den Dienst seit Anfang des Jahres zwischen Belgien und Luxemburg an. Ihr Antrag für Frankreich konnte bisher aus verfahrenstechnischen Gründen nicht angenommen werden», so Trmata. Die neue Vereinbarung soll das nun ändern.

(jg/L'essentiel)

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