Sprengung erfolgt – Neunkircher Gasometer ist Geschichte
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Sprengung erfolgtNeunkircher Gasometer ist Geschichte

NEUNKIRCHEN – Die saarländische Stadt Neunkirchen hatte die Sprengung des Gasometers coronabedingt live im Internet übertragen. Unwetterwarnungen hatten die Planung erschwert.

Im saarländischen Neunkirchen ist am heutigen Freitag der Gasometer gesprengt worden. Wegen Unwettergefahr war die Sprengung bereits von Sonntag auf Freitag Uhr vorverlegt worden. Gegen 16.15 Uhr war dann der Moment der Wahrheit gekommen, ein Knall und die Neunkircher Landmarke fiel wie geplant in sich zusammen.

Wie ein Sprecher von Saarstahl am frühen Freitagnachmittag erklärte, habe man versucht, die Sprengung aufgrund der Unwetterwarnungen so früh wie möglich durchzuführen und sei deshalb in ständigem Kontakt mit dem Sprengunternehmen gewesen. Wegen der Sicherheitsvorkehrungen sei dies aber «auf keinen Fall vor 14.30 Uhr» möglich gewesen. Aufgrund der Prognosen des Deutschen Wetterdienstes hatte schon am ursprünglichen Termin (Sonntag) nicht festgehalten werden können: Die vorhergesagten Sturmböen hätten die Standsicherheit der für die Sprengung bereits vorgeschwächten Stahlkonstruktion gefährden können und die angekündigten Gewitter die Technik.

Der 75 Meter hohe Behälter war laut Saarstahl und Stadt bereits seit einigen Wochen außer Betrieb. Interessierte können die Sprengung nach Angaben der Stadt über einen Livestream via Facebook und Youtube (www.neunkirchen.de) von zuhause aus am Bildschirm verfolgen. Es werde gebeten, die Sprengung nicht aus der Nähe anzuschauen, da wegen Corona größere Ansammlungen vermieden werden sollten. Der Sperrkreis um den Turm betrage 300 Meter.

(aub/L'essentiel/dpa)

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