Nach Autounfall – Neureuther schon «Weltklasse»

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Nach AutounfallNeureuther schon «Weltklasse»

Felix Neureuther legte fünf Tage nach seinem Autounfall einen bemerkenswerten Auftritt hin und hat nach Lauf eins wie Fritz Dopfer noch Medaillenchancen.

Felix Neureuther trumpfte fünf Tage nach seinem Autounfall «Weltklasse» auf.
«Ich hätte es vor zwei Tagen, wenn ich ehrlich bin, niemals für möglich gehalten, dass ich heute hier starte», gestand Neureuther und dankte seinem Physio Martin Auracher. «Wenn ich im zweiten Durchgang noch schmerzfrei bin, dann hat er ein Schleudertrauma, weil ich ihn so fest umarmen werde. Der hat einen Wahnsinnsjob gemacht.» Im Ziel streckte er den Rücken durch, vor dem Start wurde noch einmal die Nackenmuskulatur gecheckt. «Das ist echt schon eine sehr großes Wunder passiert irgendwie.»

Mitgefühl drückte Neureuther für seinen Teamkollegen Luitz nach seiner Disqualifikation aus. «Das wünscht man absolut keinem. Vor allem, wenn man so cool Ski fährt wie der - das ist schon brutal bitter.» Und für Luitz nicht mal eine neue Erfahrung: Bei der WM vor einem Jahr in Schladming fuhr er durch das letzte Tor, statt daran vorbei. Auch damals wurde er disqualifiziert.

«Alles möglich» für Felix Neureuther

Allerdings nicht mehr für Luitz. «Für Stefan tut es uns extrem leid, da ist er wirklich um eine Chance gebracht worden», haderte Maier. «Aber vielleicht muss das dazugehören, dass er mal ein richtig Großer wird, weil er aus dem hoffentlich mal lernt, dass man erst, wenn man über die Ziellinie ist, die Position auflösen darf. Immerhin hat er eine coole Performance gebracht.» Ob das Pech eines Doppel-Olympiasiegers ein Trost für Luitz ist? Markus Wasmeier schied 1988 beim olympischen Super-G von Calgary gleich beim ersten Tor aus - sechs Jahre später wurde er mit Gold entschädigt.

(L'essentiel/dpa)

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