Paris Saint-Germain – Neymar nervt seine Teamkollegen gewaltig

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Paris Saint-GermainNeymar nervt seine Teamkollegen gewaltig

Offenbar verhält sich Superstar Neymar in Paris wie eine Diva. Er hat Sonderrechte. Das kommt bei den Mitspielern nicht gut an.

Paris Saint-Germain sichert sich im Sommer 2017 die Dienste des Brasilianers. Sie blättern für den Angreifer 222 Millionen Euro auf den Tisch.

Paris Saint-Germain sichert sich im Sommer 2017 die Dienste des Brasilianers. Sie blättern für den Angreifer 222 Millionen Euro auf den Tisch.

AFP/Thomas Samson

Wenn das nur gut geht. Paris Saint-Germain rollt seinem Superstar Neymar den roten Teppich aus. Der Brasilianer genieße, so berichtet die französische Zeitung Le Parisien, zahlreiche Privilegien, die seine Teamkollegen neidisch werden lassen: Neymar muss etwa keine Taschen mit dem Club-Logo durch die Gegend tragen. Er hat zwei persönliche Physiotherapeuten zugeteilt bekommen, die sich nur um ihn kümmern. Zudem sollen die Mannschaftskollegen Anweisungen erhalten haben, den 25-Jährigen im Training nicht hart anzugehen. Außerdem muss der Brasilianer im Gegensatz zu den anderen keine Defensivarbeit verrichten.

Der teuerste Fußballer der Welt – er wechselte für 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG – hat in bisher acht Ligue-1-Spielen sieben Tore erzielt und gab sechs Vorlagen. Das wird die Mannschaft, unter ihnen Stars wie Edinson Cavani, Dani Alves, Marco Verratti und Thiago Silva, auf Dauer dennoch nicht davon abhalten, sich über solche Privilegien ihres «Superstars» zu nerven.

Einer hat lobende Worte übrig

Lobende Worte erhält Neymar immerhin von einem Jungstar im Team. «Er ist wie ein großer Bruder für mich. Für mich ist es großartig, einen Spieler wie ihn jeden Tag um mich zu haben», wird Kylian Mbappé in «This is Paris» zitiert. Und der 18-Jährige fügt an: «Er ist ein wirklich guter Spieler, der PSG hilft, das nächste Level zu erreichen.»

Auch den Trainer gemobbt?

Angelegt hat sich der Brasilianer offenbar auch mit seinem Trainer Unai Emery. Die beiden sollen kürzlich im Training aneinandergeraten sein. Warum ist nicht klar. Französische Medien spekulieren aber, Neymar sei offenbar immer noch beleidigt, weil er nicht alle Standards treten dürfe.

Der Brasilianer soll Präsident Nasser Al-Khelaifi den Vorschlag gemacht haben, Zinédine Zidane nach Paris zu holen. Der Real-Madrid-Trainer wisse nämlich, wie man Titel gewinne. Das könnte aber teuer werden, denn der Franzose hat im September bekannt gegeben, dass er seinen Vertrag bei den Madrilenen verlängert habe. Offenbar bis 2020. Aber Geld spielt bei PSG ja keine Rolle.

(L'essentiel/ete)

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