Henry Ruggs III – NFL-Star drohen nach Unfall 20 Jahre Gefängnis
Publiziert

Henry Ruggs IIINFL-Star drohen nach Unfall 20 Jahre Gefängnis

Unter Alkoholeinfluss soll NFL-Star Henry Ruggs III einen tödlichen Unfall verursacht haben. Sein Team hat ihn entlassen. Nun droht ihm das Gefängnis.

Football-Profi Henry Ruggs III ist in einen schweren Autounfall mit Todesfolge verwickelt worden. In der Nacht zum Dienstag kam es demnach in Las Vegas zu einem Zusammenprall zwischen Ruggs Chevrolet Corvette und einem Toyota. Der Toyota ging in Flammen auf. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich eine 23-jährige Frau nicht mehr aus dem Auto retten und starb noch vor Ort. Ebenfalls ums Leben kam ihr Hund im Fahrzeug.

Mittlerweile kommen neue Informationen zum Crash zum Vorschein. Ruggs stand beim Unfall wohl unter Alkoholeinfluss. Vor dem Unfall befand sich der Passempfänger in einer Golf-Location, wie er auf Snapchat mitteilte. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, fuhr der Footballer mit «hoher Geschwindigkeit». Er bog ab und krachte in das Heck des Toyotas. Videoaufnahmen zeigen, wie Ruggs nach dem Crash am Boden sitzt – neben ihm brennt das Fahrzeug der Verstorbenen aus.

Gegen den Spieler der Raiders, der keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten hatte, wurden Ermittlungen wegen des Fahrens unter Einflussnahme mit Todesfolge eingeleitet. Eine Anklage wegen Fahrens unter Drogeneinfluss mit Todesfolge ist zu erwarten. Das Vergehen wird in den USA mit Haftstrafen von bis zu 20 Jahren bestraft. Ruggs befindet sich derzeit in einem Gefängnis in Vegas.

Raiders entlassen ihren Spieler

Die Karriere des jungen NFL-Spielers könnte nach 1,5 Saisons also bereits beendet sein. Ruggs wurde letztes Jahr im Draft an Position 12 von den Las Vegas Raiders gewählt. Er unterzeichnete in der Wüstenstadt einen Vertrag über vier Jahre mit einem Wert von über 15 Millionen Euro. In dieser Saison absolvierte Ruggs alle bisherigen acht Spiele und fing 24 Pässe über 469 Yards und zwei Touchdowns.

Am Mittwochmorgen (Schweizer Zeit) twitterte das Team, dass der Passempfänger entlassen worden war. Zuvor hieß es noch: «Wir sind am Boden zerstört über den Verlust eines Menschenlebens. Unsere Gedanken und Gebete gelten der Familie des Opfers. Wir sind dabei, Informationen zu sammeln und werden zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar abgeben.»

(L'essentiel/Sven Forster)

Deine Meinung