Symphonic-Metal: Nightwish liefert feurige Show in der Rockhal

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Symphonic-MetalNightwish liefert feurige Show in der Rockhal

ESCH/BELVAL – Nach sieben Jahren hat es die finnische Band Nightwish endlich wieder nach Luxemburg verschlagen. Am Abend präsentierten sie ihr neues Album «Human. :II: Nature.» in der Rockhal.

von
Nora Riedel
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Carl Neyroud

Carl Neyroud

Carl Neyroud

Nach Evanescence und Within Temptation am Donnerstag komplettierte Nightwish am Freitagabend die Symphonic-Metal-Runde. Ganze sieben Jahre mussten sich die Fans auf ein Wiedersehen mit der finnischen Band warten. Bevor es jedoch für Floor und ihre Jungs auf die Bühne ging, heizten zwei Vorbands das Publikum ein. Die Techno-Metal-Band Turmion Kätilöt (z. dt. Die Hebammen des Verderbens) eröffneten den Abend kurz vor 19 Uhr mit finnischem Gesang und harten Klängen. Es folgte die ebenfalls finnische Metal-Band Beast in Black. Mit seiner unverkennbaren Stimme sang Frontman Yannis Papadopoulos über das Leben, die Liebe und den mittelalterlichen Berserker. Mit «Last Drop of Blood» feierten die Finnen eine Live-Premiere in Luxemburg.

Um 20.45 Uhr betrat Nightwish nach einem Schlagzeug-Intro die Bühne und legte gleich mit «Noise» aus dem neuen Album los. Zur großen Überraschung begrüßte Floor das Publikum nicht auf englisch oder, wie es viele Stars machen, auf französisch, sondern auf luxemburgisch mit «schéinen Owend Lëtzebuerg». Sofort ging es weiter mit Musik. Rockige Metal-Sounds («Tribal») wechselten sich mit melodischen Symphonic-Metal-Songs («Sleeping Sun») ab. Die Setlist umfasste mit Liedern wie «Shoemaker» oder «Harvest» hauptsächlich Songs des neuesten Albums «Human. :II: Nature.». Die Band rund um Frontfrau Floor Jansen spielte jedoch auch ältere Titel wie «Élan» oder «Story Time», aber auch «Nemo» durfte nicht fehlen. Problemlos wechselt die Sängerin während des gesamten Abends zwischen ihren Sopran-Oktaven.

Die Niederländerin, die erst kürzlich den Kampf gegen den Krebs gewann, strahlte vor Energie und Freude. Explosionen, Feuerwerk und Rauch begleiteten die Show und sorgten für ein wahres Spektakel. Die Band beendete das Konzert mit einem atemberaubenden Finale. In dem 20-minütigen «The Greatest Show on Earth» wechselten die Musiker zwischen heiß und kalt, zwischen ruhigen und rockigen Klängen, während auf der Leinwand die Evolution in Bildern dargestellt wurde.

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