Postamt im Saarland – Nikolaus hat schon 15 000 Briefe gestempelt
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Postamt im SaarlandNikolaus hat schon 15 000 Briefe gestempelt

ST. NIKOLAUS - Er weiß, was sich die Kinder der Welt wünschen. Schreiben sie einen Brief, antwortet er. Der Nikolaus der Deutschen Post hat alle Hände voll zu tun.

Haufenweise Post von Kindern aus aller Welt ist auch in diesem Jahr im saarländische Nikolaus-Postamt eingetroffen. Bislang sind es rund 15 000 Briefe - und jeden Tag kommen kistenweise neue dazu. Der Vorsitzende des Festausschusses in St. Nikolaus im Warndt, Gerhard Müllenbach, zieht deshalb eine positive Zwischenbilanz der 46. Kinderbriefaktion: «Es sieht so aus, als könnten wir die Zahl vom Vorjahr wieder erreichen.» Knapp 17 000 Briefe aus über 30 Ländern hatten der «Nikolaus» und seine ehrenamtlichen Helfer 2011 beantwortet.

Noch bis zum Jahresende werden die Rückschreiben in sieben Sprachen an Kinder in Europa, Asien, Australien und Südamerika versandt. Grüße und Fragen, selbstgemalte Bilder, vor allem aber viele Wünsche erreichen jedes Jahr die Adresse «An den Nikolaus, 66351 Sankt Nikolaus».

«Siebenjährige wünschen sich ein i-Pad»

Ganz oben auf dem Wunschzettel steht die Unterhaltungselektronik: Spielkonsolen, Handys oder Ähnliches sollen unter dem Weihnachtsbaum liegen. «Bei Jungs wie bei Mädchen», betonte Müllenbach. Klassiker wie Puppen oder Autos seien nicht mehr gefragt. «Schon Siebenjährige wünschen sich ein i-Pad. Aber viele Kinder äußern auch ganz einfache Wünsche, zum Beispiel, dass sie und ihre Eltern gesundbleiben.»

Die offizielle Weihnachtspostfiliale der Deutschen Post in St. Nikolaus, einem winzigen Dorf in der saarländischen Gemeinde Großrosseln, stempelt noch bis Heiligabend Briefe und Pakete mit einem Sonderstempel ab. Diesen ziert in diesem Jahr der Nikolaus neben einer Bergwerks-Lore - eine Würdigung des Bergbaus, der in diesem Jahr im Saarland zu Ende gegangen ist.

(L'essentiel Online/dpa)

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