Sexuelle Ausbeutung – Nirvanas «Baby» geht gegen Album-Cover vor
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Sexuelle AusbeutungNirvanas «Baby» geht gegen Album-Cover vor

Es ist eines der berühmtesten Album-Covers der Musikgeschichte. Das Baby aus Nirvanas berühmtem «Nevermind»-Album klagt nun gegen Kurt Cobain und andere Bandmitglieder.

30 Jahre. So lange ist es her, als das Album «Nevermind» von Nirvana erschien. Mit diesem Album schaffte die US-Rockband den Durchbruch und wurde so richtig berühmt. Nicht weniger bekannt ist das provokante Cover: Es zeigt ein nacktes Baby in einem Pool. An einem Angelhaken hängt ein 1-Dollar-Schein.

Bei dem Kind handelt es sich um den heute 30-jährigen Spencer Elden. Dieser verklagt die Band nun wegen sexueller Ausbeutung, wie das Promi-Portal TMZ schreibt.

Lebenslanger Schaden für Spencer Elden

In der Klage behauptet Elden, dass es sich um Kinderpornografie handle. Die Band habe damals versprochen, seine Genitalien mit einem Aufkleber zu bedecken. Dies sei aber nicht geschehen. Elden Spencer spricht von einem lebenslangen Schaden, den er erlitten hat durch millionenfache Verwendung und Publikation des Fotos.

Der Schadensersatz, den Elden fordert, beläuft sich auf mindestens 150.000 US-Dollar von jedem Bandmitglied und anderen Beteiligten. Von der Band lag bisher noch keine Stellungnahme vor. Das Album «Nevermind» wurde weltweit rund 30 Millionen Mal verkauft. Es ist eines der meistverkauften Musikalben der Welt.

(L'essentiel/Florian Osterwalder)

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