Unfall – Nordkorea gibt Verlust eines U-Boots zu

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UnfallNordkorea gibt Verlust eines U-Boots zu

Nordkorea hat in seltener Transparenz den Untergang eines Marine-U-Boots bekanntgegeben. Bei dem Zwischenfall im Oktober starben 19 Besatzungsmitglieder.

Die staatliche Presseagentur KCNA zeigte Fotos, auf denen Staatschef Kim Jong-Un Blumen an den Gräbern der Seeleute niederlegt.

Die staatliche Presseagentur KCNA zeigte Fotos, auf denen Staatschef Kim Jong-Un Blumen an den Gräbern der Seeleute niederlegt.

Nordkorea hat in seltener Transparenz den Untergang eines U-Boots seiner marine bekanntgegeben. Bei dem Zwischenfall Mitte Oktober seien 19 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, hieß es in einer Mitteilung der staatlichen Presseagentur KCNA. Die Einheit soll bei einem Zwischenfall während eines Manövers verloren gegangen sein, bei dem ein weiteres Marineschiff verwickelt gewesen sei.

Bei dem verlorenen Boot der Nordkoreanischen Volksmarine, das als «Jagd-U-Boot 233» bezeichnet wurde, dürfte es sich um ein U-Boot der Romeo-Klasse handeln. Die veralteten diesel-elektrisch angetriebenen Boote stammen aus sowjetischer Fabrikation und wurden in den 50er-Jahren gebaut. Es handelt sich um die größten Unterseeboote der nordkoreanischen Marine mit maximal 54 Mann Besatzung.

Die staatliche Presseagentur zeigte Fotos, auf denen Staatschef Kim Jong-Un Blumen an den Gräbern der Seeleute niederlegt.

(L'essentiel Online/mth/reuters/ap)

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