26. Sieg in Folge: Novak Djokovic zieht mit Rekord ins Australian-Open-Halbfinale

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26. Sieg in FolgeNovak Djokovic zieht mit Rekord ins Australian-Open-Halbfinale

Der serbische Tennisstar hat drei Sätzen gegen den Russen Andrej Rubljow gewonnen. In seiner eigenen Karriere hat er damit einen neuen Rekord aufgestellt.

Serbia's Novak Djokovic celebrates victory against Russia's Andrey Rublev during their men's singles quarter-final match on day ten of the Australian Open tennis tournament in Melbourne on January 25, 2023. (Photo by MANAN VATSYAYANA / AFP) / -- IMAGE RESTRICTED TO EDITORIAL USE - STRICTLY NO COMMERCIAL USE --

Nach einem Jahr Pause verläuft das diesjährige Turnier für den Serben bisher erfolgreich.

AFP

Tennisstar Novak Djokovic hat mit dem Halbfinaleinzug bei den Australian Open einen weiteren Meilenstein seiner erfolgreichen Karriere gesetzt. Der 35 Jahre alte Serbe gewann im Viertelfinale am Mittwoch gegen den Russen Andrej Rubljow 6:1, 6:2, 6:4 und feierte seinen 26. Sieg in Folge beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne. Damit zog Djokovic mit Rekordhalter Andre Agassi aus den USA gleich. Der an Nummer fünf gesetzte Rubljow verlor dagegen auch sein siebtes Viertelfinale bei einem Major-Turnier. 

Djokovic ist am Freitag in seinem insgesamt 44. Grand-Slam-Halbfinale der klare Favorit gegen Tommy Paul. Der Weltranglisten-35. hatte sich zuvor gegen Landsmann Ben Shelton mit 7:6 (8:6), 6:3, 5:7, 6:4 durchgesetzt und als erster US-Amerikaner seit 14 Jahren in die Runde der besten Vier von Melbourne gekämpft. «Jeder träumt davon, wenn er mit dem Tennisspielen anfängt. Ich kann nicht glauben, dass ich es geschafft habe», sagte Paul. Djokovic hat alle seine bisherigen neun Halbfinals in Melbourne gewonnen. 

Anders als beim Achtelfinalsieg zwei Tage zuvor gegen den Australier Alex de Minaur wirkte Djokovic nicht immer zufrieden. Der 21-malige Grand-Slam-Turniersieger diskutierte mit Trainer Goran Ivanišević, haderte mit dem Wind und beschwerte sich beim Schiedsrichter wegen eines Fans. «Er wirkt ein bisschen nervöser und aufgekratzter, nicht ganz so ruhig und bei sich wie im letzten Match», sagte Eurosport-Experte Boris Becker über seinen Ex-Schützling.

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(DPA)

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