Vergewaltigungsvorwurf – Nun ermittelt die Polizei gegen Ronaldo

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VergewaltigungsvorwurfNun ermittelt die Polizei gegen Ronaldo

Cristiano Ronaldo soll vor neun Jahren in Las Vegas eine Frau vergewaltigt haben. Jetzt schaltet sich die Polizei ein.

Für Cristiano Ronaldo gilt die Unschuldsvermutung.

Für Cristiano Ronaldo gilt die Unschuldsvermutung.

Der Vorfall datiert aus dem Jahr 2009. Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo soll in Las Vegas das heute 34-jährige Ex-Model Kathryn Mayorga in einem Hotel anal vergewaltigt haben. Sie hatte damals den Übergriff der Polizei gemeldet. Den Täter nannte sie jedoch nicht und akzeptierte später 375.000 Dollar Schweigegeld.

Vergangene Woche reichte Mayorga beim zuständigen Bezirksgericht in Nevada Klage gegen Ronaldo ein. Wie US Today nun berichtet, hat die Polizei die Untersuchungen im Vergewaltigungsfall offiziell wieder aufgenommen.

Ronaldo könnte nun in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Mayorga nannte 2009 zwar weder den Ort des Vorfalls noch den Namen des Fußballers, doch sie ließ sich im Krankenhaus untersuchen. Laut Aden Ocampo, Sprecher des Las Vegas Metropolitan Police Departments, sind diese Beweise nach wie vor vorhanden. Zwar sei damals die DNA nicht ausgewertet worden, da die Frau keine Anklage erhoben habe, das könne aber nach wie vor nachgeholt werden, so Ocampo gegenüber dem US-Nachrichtenportal. Im Bundesstaat Nevada verjährt ein sexueller Übergriff nie.

Ronaldo bestreitet Vorwürfe

Der Fußballstar sah sich 2017 bereits mit der Geschichte konfrontiert. Der Spiegel machte die Vorwürfe publik. Vor Kurzem sprach das mutmaßliche Opfer jedoch zum ersten Mal öffentlich über den Vorfall. So habe Ronaldo sie nach dem Vorfall gefragt, ob sie Schmerzen habe. Dann sei er vor ihr auf die Knie gegangen und soll gesagt haben: «Zu 99 Prozent bin ich ein guter Kerl, ich weiß nicht, was mit diesem einen Prozent ist.»

Im vergangenen Jahr mit den Vorwürfen konfrontiert, behauptete Ronaldo, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Nun wurde aber bekannt, dass dem Anwalt der Klägerin Dokumente vorliegen, die das Gegenteil beweisen. «Sie hat mehrfach Nein und Stopp gesagt», wird der Fußballer darin zitiert. Der Superstar selbst bestritt vor einigen Tagen via Instagram-Video die Anschuldigungen. Dabei schauten ihm 350.000 Fans live zu.

(L'essentiel/heg)

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