Nebenwirkungen – Nutzer leiden immer öfter am Selfie-Ellbogen

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NebenwirkungenNutzer leiden immer öfter am Selfie-Ellbogen

Sich selber abzulichten und die Bilder im Web zu verbreiten ist heutzutage selbstverständlich. Nun klagen die ersten Hobby-Fotografen über Nebenwirkungen.

Selfies zu schießen liegt nach wie vor im Trend. Nun zeigt sich aber, dass das Schießen der Handy-Selbstporträts zu Schmerzen führen kann: Der sogenannte Selfie-Ellbogen ist schon eine verbreitete medizinische Diagnose.

Ähnlich wie beim Tennisarm führen immer gleiche Bewegungen und eine übermäßige Belastung zu einer Entzündung. Exzessive Nutzer beklagen sich über Steifheit und Symptome von der Hand bis zum Ellbogen.

Was tun, wenn es schmerzt?

Natürlich passiert das nicht wegen eines einzigen Selfies. Aber dabei bleibt es ja meist auch nicht. Letztes Jahr zeigte eine Studie, dass junge Frauen fünf Stunden pro Woche damit verbringen, Selfies zu machen. Das kann Konsequenzen haben. Denn wenn eine Bewegung oder Haltung ständig wiederholt wird, kann dies auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen wie dem Selfie-Ellebogen führen.

Der Ursprung der Schmerzen ist eigentlich eine Entzündung. Wem es bereits weh tut, der sollte kühlen, dehnen und dem Arm eine Pause verordnen. Auch ein Selfie-Stick kann dabei helfen, den Druck auf den Ellbogen zu reduzieren, denn kein Foto ist die Schmerzen wirklich wert.

(L'essentiel/swe)

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