1. FC Kasiserslautern – Oase der Ruhe - Auch wenn's mal kracht

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1. FC KasiserslauternOase der Ruhe - Auch wenn's mal kracht

Trotz akuter Abstiegsgefahr präsentiert sich Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern als vermeintliche «Oase der Ruhe». Hochspannung vor dem Spiel in Hannover ist dennoch spürbar.

Abwehrspieler Florian Dick spricht vor dem Gang nach Hannover klartext: «Man muss in der Kabine auch mal auf den Tisch hauen. Das gehört dazu.»

Abwehrspieler Florian Dick spricht vor dem Gang nach Hannover klartext: «Man muss in der Kabine auch mal auf den Tisch hauen. Das gehört dazu.»

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Bei den Pfälzern ist vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei Hannover 96 Hochspannung angesagt und gelegentlicher Krach hinter den Kulissen nicht ausgeschlossen. Erstmals in dieser Saison war Lautern trotz des 1:1 gegen den Spitzenreiter Borussia Dortmund auf den Relegationsplatz abgerutscht.

Unentschieden gegen BvB gibt Selbstvertrauen

«Bei uns dringt das nicht gleich nach außen, es bleibt alles in den vier Wänden. Das ist ein Stück weit auch unsere Stärke», meinte Trainer Marco Kurz am Donnerstag. Noch lässt sich auch FCK-Vorstand Stefan Kuntz nicht aus der Ruhe bringen. «Der Abstieg wird sich in den letzten drei Spielen entscheiden. Dann wird man auch sehen, wer die besten Nerven hat», wird Kuntz Magazin «kicker» zitiert.

Abwehrspieler Florian Dick schlug wie Kurz in die gleiche Kerbe: «Man muss in der Kabine auch mal auf den Tisch hauen. Das gehört dazu.» Das Remis gegen Spitzenreiter BVB habe wirklich gutgetan. «Dass wir mit den Dortmundern mithalten konnten, gibt uns Selbstvertrauen.»

Von Hannover 96 beeindruckt

Bis auf den erkrankten Erwin Hoffer sind alle Mann an Bord. Auch der Mittelfeldspieler und mit fünf Treffern zweitbeste Torschütze, Ivo Ilicevic, ist nach Knieproblemen wieder fit und absolvierte am Donnerstag das gesamte Trainingsprogramm. Dick ist nach einer Gelbsperre gegn Dortmund wieder im Kader.

Kurz ist von Hannover 96 beeindruckt und fährt mit notwendigem Respekt zum Tabellenvierten. Das Team von Trainer Mirko Slomka trete «sehr geordnet, diszipliniert und kompakt» auf. Aber auch der 1. FCK werde «zielgerichtet» in die Spiele gehen. «Wir wollen weiterhin am Saisonende drei Mannschaften hinter uns lassen», meinte Kurz. Auf die Konkurrenz im Abstiegskampf wie Köln oder St. Pauli schaut der Schwabe angeblich nicht. «Die Mannschaften habe ich nur im Blick, wenn sie unser unmittelbarer Gegner sind», meinte Kurz.

L'essentiel Online /

(dpa)

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