Die US-Wahlen 2016 – Obama: «Wir wollen alle das Beste für unser Land»

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Die US-Wahlen 2016Obama: «Wir wollen alle das Beste für unser Land»

Donald Trump wird 45. Präsident der USA. In einer dramatischen Wahlnacht hat sich der Republikaner überraschend gegen Hillary Clinton durchgesetzt. Die Entwicklungen im Newsticker.

19:54 Danke!

Damit beenden wir unsere Live-Berichterstattung zu den Präsidentschaftswahlen in den USA. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

18.41 Uhr - Für Obama geht die Welt nicht unter

«Gestern habe ich ein Video gepostet und gesagt, dass egal wer heute gewählt wird, die Sonne wieder aufgeht», beginnt Barack Obama seine Rede nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump. «Und die Sonne ist wieder aufgegangen.» Er habe um 3 Uhr morgens bereits mit Trump gesprochen. «Es ist kein Geheimnis, dass wir politische Differenzen haben, Trump und ich, doch vor acht Jahren hatte auch Präsident Bush und ich unsere Differenzen und sein Team hat trotzdem eine hervorragende Arbeit gemacht bei der Übergabe der Macht», sagt Obama vor den Medien.

«Ich bin stolz auf Hillary Clinton, ihre Kampagne war historisch», so Obama. Er sei sich sicher, dass sie und Bill auch in Zukunft ihre Arbeit in den Dienst der Menschen im Land und auf der ganzen Welt stellen würden.

Er gibt zu: «Jeder ist traurig, wenn seien Seite verliert.» Und fährt fort: «Aber am Tag darauf sind wir wieder ein Team. Wir sind nicht in erster Linie Republikaner oder Demokraten, wir sind alle Amerikaner. Wir wollen alle das Beste für unser Land.»

18.28 Uhr - Obama tritt vor die Presse

Barack Obama tritt nun vor die Medien und nimmt Stellung zum Wahlsieg von Donald Trump.

17.55 Uhr - Clintons Rede in Auszügen:

«Ich habe letzte nach Donald Trump gratuliert. Ich hoffe, dass er ein erfolgreicher Präsident wird. Es tut mir leid, dass wir die Wahl nicht gewonnen haben.

«Ich weiß, dass wir alle enttäuscht sind und es tut weh.»

«Wir müssen dieses Resultat akzeptieren.»

«Der amerikanische Traum ist für alle.»

«Wir müssen unsere Verantwortung nun wahrnehmen.»

«Schaut, dass man eure Stimmen weiterhin hört.»

«Ich erlebte Erfolge und Misserfolge. Diese Niederlage tut weh. Aber bitte hört niemals auf zu kämpfen und daran zu glauben. Es lohnt sich.

Clinton spricht vor allem die jungen Frauen an. Eines Tages wird eine Frau großes erreichen.

«An alle Mädchen, zweifelt nie daran, dass ihr wertvoll seid und eure Träume erreichen könnt.

«Unsere besten Tage kommen noch. Zusammen sind wir stärker.»

«Lasst uns Vertrauen haben in einander. Es werden noch einige Sachen kommen. Ich bin stolz, dass ich euch vertreten konnte.»

Mit den Worten «God bless America» verabschiedet sie sich.

17.40 Uhr - Clinton spricht

17.33 Uhr - Clinton lässt auf sich warten

Gegen 16.30 Uhr wollte sich Clinton zu ihrer Niederlage äußern. Bisher ist sie noch nicht vor die Presse getreten. Jetzt soll es aber gleich los gehen. Tim Kaine, der Vize-Kandidat der Demokraten, eine kurze Rede.

Er und seine Frau seien stolz auf Hillary Clinton. Dass so viele Amerikaner für Clinton gestimmt hätten, sei ein großes Kompliment.

17.13 Uhr - George Bush gratuliert

Der frühere US-Präsident George Bush gratuliert Donald Trump zum Sieg bei der Präsidentschaftswahl. «Barbara und ich gratulieren Donald Trump und wünschen ihm alles Gute dafür, Amerika als unser nächster Präsident anzuführen. Wir schließen seine Familie in unsere Gebete ein», schreibt Bush auf Twitter. Die Bush-Familie hatte Trump im Wahlkampf nicht unterstützt. George Bush war von 1989 bis 1993 der 41. US-Präsident.

16.40 Uhr - Amnesty meldet sich zu Wort

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ruft Donald Trump zur Einhaltung der Menschenrechte auf. Der frisch zum US-Präsidenten gewählte Trump habe während seiner Wahlkampagne Zweifel am künftigen Einsatz der USA für Menschenrechte ausgelöst, heißt es in einer Mitteilung. Er müsse nun die Verpflichtung der USA zur Einhaltung der Menschenrechte «bekräftigen und achten».

Gleichzeitig ruft Amnesty Trump auf, den scharfen Ton des Wahlkampfs hinter sich zu lassen. Der sei unter anderem von Seiten Trumps von einer «vergifteten Rhetorik» geprägt gewesen. «Die fremdenfeindlichen, sexistischen und anderen hasserfüllten Bemerkungen Trumps haben keinen Platz in der Regierung» sagt die US-Chefin von Amnesty-International Margaret Huang der Mitteilung zufolge.

16.14 Uhr - Mexiko beschwört Freundschaft zu den USA

Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA hat nach Einschätzung der mexikanischen Regierung keine sofortige Auswirkung auf die Beziehung zwischen den beiden Ländern. «Wir werden das Marktumfeld aber beobachten und bei Bedarf unsere Steuer-, Geld-, Finanz- und Handelspolitik anpassen, um unser solides makroökonomisches Fundament zu schützen», sagt Finanzminister José Antonio Meade. Noch vor Öffnung der Börse trat er am Morgen mit Notenbankchef Agustín Carstens vor die Presse getreten, um ein beruhigendes Signal an die Märkte zu senden.

Trump will im Falle eines Wahlsiegs das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Die mexikanische Wirtschaft hängt stark vom US-Markt ab, der Großteil der in Mexiko produzierten Güter wird in den Norden importiert. Eine Abschottung würde der mexikanischen Wirtschaft empfindlich schaden. Bereits in der Wahlnacht hatte der mexikanische Peso gegenüber dem Dollar deutlich an Wert verloren.

15.44 Uhr - Clinton äußerst sich

In knapp einer Stunde will Clinton nach Angaben ihres Lagers in New York eine Rede halten.

15.30 Uhr - Mehr Stimmen, trotzdem verloren

Seit heute morgen ist klar, dass Donald Trump der 45. Präsident der USA wird. Das obwohl Hillary Clinton eigentlich mehr Stimmen erhalten hat. Gemäß «CNN» sind mittlerweile 49 Bundesstaaten ausgezählt und Clinton führt mit rund 150.000 Wählerstimmen. Doch das nützt der Demokratin nichts, denn Trump hat mehr Wahlmänner (289:218).

15.05 Uhr - So reagiert die Sportwelt

Die Sportwelt reagiert auf den Wahlsieg von Donald Trump größtenteils entsetzt. Die in den USA lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova äußert sich empört über ihre Mitbürger: «Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns», schreibt sie bei Twitter.

«Was zum Teufel...», fängt der belgische Fußball-Nationalspieler Vincent Kompany seinen Tweet an. «Lasst uns alle Idioten auf der Welt an die Macht kommen und sehen, was passiert. Reality-TV der nächsten Generation», kommentiert Kompany. «Ich kann es nicht glauben», twittert US-Skistar Julia Mancuso. US-Golfer John Daly dagegen gratuliert bei Twitter seinem «großartigen Freund» und nächsten Präsidenten, Donald Trump. Mit Humor reagiert Javi Martínez, Innenverteidiger des FC Bayern München: «Das Ende meiner MLS-Karriere in der Zukunft?», fragt er scherzhaft auf Twitter.

14.38 Uhr - Türkei erwartet Auslieferung Gülens

Erst kamen aus Ankara Glückwünsche, dann konkrete Forderungen an den neugewählten US-Präsidenten Donald Trump: Der türkische Justizminister Bekiz Bozdag verband mit seiner Gratulation an den Wahlsieger die Hoffnung auf eine Verbesserung der ohnehin bereits tiefen Beziehungen beider Länder. Ministerpräsident Binali Yildirim forderte Trump kurz darauf zur Auslieferung des im US-Exil lebenden Geistlichen Fethullah Gülen auf – sobald Trump im Januar vereidigt sei.

14.06 Uhr - Obama trifft Trump

US-Präsident Barack Obama hat seinen designierten Nachfolger Donald Trump zu einem Treffen am Donnerstag im Weißen Haus eingeladen. Dabei wolle er ihn über die Pläne informieren, die sein Team für den Übergang ausgearbeitet habe, teilt der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, mit. Ein reibungsloser Übergang sei von vornherein eine der Topprioritäten Obamas im letzten Amtsjahr gewesen, «und ein Treffen mit dem designierten Präsidenten ist der nächste Schritt».

Der Sprecher bestätigt, dass Obama Trump am Morgen telefonisch zum Sieg gratuliert habe. Er habe auch die unterlegene Demokratin Hillary Clinton angerufen und seine «Bewunderung für den starken Wahlkampf zum Ausdruck gebracht, den sie überall im Land bestritten hat»

13.44 Uhr - Randale in Oakland

In Oakland ist es nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden laut Reportern der «Oakland Tribune» mehrere kleine Brände gelegt und Scheiben eingeworfen.

13.08 Uhr - Trump twittert

Und nun hat Donald Trump erstmals als gewählter Präsident getweetet. Erneut ruft er zur Einheit auf:
«So ein wunderbarer und wichtiger Abend! Der vergessene Mann und die vergessene Frau werden nie wieder vergessen werden. Wir werden alle zusammenkommen wie nie zuvor.»

12.55 Uhr - May freut sich auf Zusammenarbeit mit Trump

Die britische Premierministerin Theresa May sagt, die Beziehungen zu den USA beruhten auf Freiheit, Demokratie und Unternehmertum. Sie freue sich, auf dieser Basis mit Trump zusammenzuarbeiten.

12.35 Uhr - Protest vor dem Trump Tower

Lady Gaga protestiert vor dem Trump Tower. Die Musikerin hatte Hillary Clinton im Wahlkampf aktiv unterstützt. Zuletzt am Abend vor den Wahlen, als sie für Clinton auf einer Wahlveranstaltung sang. Gagas Outfit sorgte dabei für viel Gesprächsstoff.

12.08 Uhr - Merkel gratuliert Trump

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Wahl gratuliert und ihm eine enge Zusammenarbeit angeboten. Zugleich erinnerte sie Trump am Mittwoch im Kanzleramt angesichts der wirtschaftlichen und militärischen Stärke der USA an dessen Verantwortung für die weltweite Entwicklung.

11.47 Uhr - Trump zuhause angekommen

Der neue Präsident und seine First Lady Melania sind zuhause angekommen. Die beiden wohnen zusammen mit Sohn Barron im 66. Stock des Trump Towers in New York, mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt und den Central Park.

11.45 Uhr - Freude beim Ku-Klux-Klan

«Das ist einer der aufregendsten Momente in meinem Leben», schreibt der ehemalige Chef des rechtsextremen Ku-Klux-Klan, David Duke. «Irrt euch nicht, unsere Leute hatten eine riesige Rolle dabei, Trump zu wählen!»

11.25 Uhr - Asselborn übt Kritik an Trump

«Es gibt große Parallelelen mit dem Brexit», stellt Außenminister Jean Asselborn (LSAP) im Interview mit L'essentiel Radio fest. Laut Asselborn gebe es bei der Figur Trump einen «massiven Widerspruch». Trump habe sein Vermögen «auch auf dem Rücken der Arbeiter verdient. Wie soll er das Anti-Establishment vertreten?»

Mehr Reaktionen aus Luxemburg zur US-Wahl lesen Sie hier.

11.06 Uhr - Weitere Trump-Gratulanten

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Donald Trump gratuliert. «Was für eine großartige Neuigkeit. Die Demokratie lebt noch», schrieb Orban auf seiner Facebook-Seite.

Nigel Farage von der rechten britischen UKIP-Partei gratulierte Trump ebenfalls und lobte ihn für seine «mutige Kampagne.

Auch Marine Le Pen, die Vorsitzende der rechtsextremen französischen Partei Front National ist begeistert. «Gratulation dem neuen Präsidenten der USA Donald Trump und dem freien amerikanischen Volk», schreibt sie auf Twitter.

10.38 - Proteste in Kalifornien

Bereits kurz bevor die Wahl von Donald Trump definitiv war, kam es an der University of California in Los Angeles zu Protesten.

10.15 Uhr - Juncker und Tusk für EU-USA-Gipfel

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gratuliert Donald Trump auf Twitter. «Nur durch enge Zusammenarbeit können die EU und die USA beispiellose Herausforderungen bewältigen», schreibt der Luxemburger in einem Brief an den gewählten US-Präsidenten. Juncker und Ratspräsident Donald Tusk luden Trump zu einem EU-US-Gipfel ein, «so bald es Ihnen möglich ist». Dabei sollte die Richtung der gemeinsamen Beziehungen für die nächsten Jahre abgesteckt werden.

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sprach indes im ARD-Morgenmagazin von einem «schweren Schock».

10.03 Uhr – Putin gratuliert Trump

Als einer der ersten Staatschefs weltweit hat Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Wahlsieger Donald Trump gratuliert. Er hoffe, dass es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, schrieb Putin am Mittwoch in einem Telegramm.

9.55 Uhr – Bettel macht sich Sorgen

Premierminister Xavier Bettel äußert sich bei L'essentiel Radio zum Wahlsieg von Donald Trump: «Ich mache mir Sorgen, wenn ich an die Sachen denke, die er in den vergangenen sechs Monaten von sich gegeben hat. Ich hüpfe nicht vor Freude, aber ich respektiere diese Entscheidung, weil ich Demokrat bin.»

9.41 Uhr – Auf geht's ins Horrorhaus

Die New York Daily News sieht im Weißen Haus ab jetzt nur noch das «Haus des Horrors». Die falsch herum aufgehängte Flagge bedeutet: die USA sind in Not.

9.40 Uhr – Luxemburgs Vizepremier Schneider äußert sich

Wirtschaftsminister Étienne Schneider zeigt sich enttäuscht vom Wahlergebnis in den USA. Dennoch mahnt er, die Wahl zu respektieren.

9.30 – Ted Cruz gratuliert

Der texanische Senator Ted Cruz, der lange selbst für die Republikaner ins Rennen gehen wollte, gratuliert nun Trump auf Facebook. Sein Sieg sei ein Sieg für den amerikanischen Arbeiter, so Cruz.

9.18 Uhr – Donald Trumps Siegesrede ist vorbei

Aber wir freuen uns schon auf weitere spannende Vorträge von ihm!

9.16 Uhr – «I love this country»

«Ich liebe dieses Land», sagt Donald Trump um Abschluss seiner kurzen Dankesrede. Seine Anhänger skandieren: «USA, USA!»

9.11 Uhr – Premierminister Bettel meldet sich zu Wort

Luxemburg und die USA bleiben Freunde – trotz Trump. Das meint Staatsminister Xavier Bettel.

9.05 Uhr – Versöhnliche Worte vom Populisten

Trump bietet der Weltgemeinde eine faire Zusammenarbeit an. «Wir werden großartige Beziehungen pflegen», verspricht er. Es müsse aber gesagt werden, dass Amerika zuerst komme. Er werde dafür sorgen, dass sich das Wirtschaftswachstum der USA verdoppele und sein Land die stärkste Wirtschaft aller Nationen habe.

Den Menschen anderer Länder wolle er die Partnerschaft der USA anbieten, nicht die Feindschaft des Landes, sagt Trump. Er dankt seiner Familie für ihre Unterstützung in der harten Zeit des Wahlkampfs. Über seine Konkurrentin Hillary Clinton sagt er, für ihren Dienst an den USA schulde man ihr sehr großen Dank.

9 Uhr – Trump will Infrastruktur aufbauen

Der Republikaner wiederholt eine Reihe seiner Wahlversprechen. Die Infrastruktur solle wieder aufgebaut, Arbeitsplätze zurück in die USA geholt werden. Den Veteranen werde es besser gehen. Er habe einen «großartigen» ökonomischen Plan für das Land. «Ich habe in meinem Berufsleben lang als Geschäftsmann nach ungehobenen Potenzialen gesucht. Das will ich jetzt als Präsident tun», erklärt Trump.

8.55 Uhr – Trump ruft Amerika zur Einheit auf

Der künftige US-Präsident Donald Trump ruft die Bürger der Vereinigten Staaten nach seinem Wahlsieg zur Einheit auf. Er wolle das Land nun einen, so Trump in New York bei seiner Dankesrede vor Anhängern. Seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton habe ihn zuvor angerufen und zu seinem Sieg gratuliert. Er habe ihr und ihrer Familie für ihren harten Einsatz gedankt.

8.49 Uhr – Trump steht auf der Bühne

Donald Trump hat die Bühne für seine Siegesfeier in New York betreten.

8.40 Uhr – Clinton hat mit Trump telefoniert

Laut CNN hat Hillary Clinton mit Donald Trump telefoniert und ihre Niederlage eingestanden.

8.35 Uhr – Trump wird 45. US-Präsident

Es ist nicht mehr abwendbar – Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

8.27 – Donald Trump ist auf der Siegesfeier der Republikaner eingetroffen

8.12 Uhr – Clinton gesteht Niederlage noch nicht ein

Hillary Clinton wird nach ihrer wahrscheinlichen Niederlage bei der US-Präsidentenwahl keine Rede mehr in der Nacht auf heute (Ortszeit) halten. Ihr Wahlkampfchef John Podesta sagte in der Halle, das Ergebnis sei noch zu knapp, und alle wartenden Anhänger sollten nach Hause gehen. Das meldet das Österreichische Fernsehen.

Die vier Wahlmänner aus Maine gehen an Clinton.

7.45 Uhr – Geht Pennsylvania an Trump?

Die Agentur AP meldet auf Twitter, dass das Resultat in Pennsylvania feststeht. Mit diesen 20 Wahlmännern plus den drei aus Alaska steht Donald Trump bei 267. Ihm fehlen noch drei Stimmen zum Sieg.

Die Stimmen aus Alaska sind noch nicht fertig ausgezählt, der Sieg Trumps im nördlichsten Bundesstaat steht aber fest. Gleiches gilt für Pennsylvania.

Ähnliche Prognosen von anderen Medien wie CNN oder der New York Times stehen noch aus.

7.41 Uhr – Alaska geht an Trump

7.38 Uhr – Le Pen erklärt Trump zum Sieger

Marine Le Pen kann es nicht an sich halten – als erste erklärt sie Trump zum Sieger der Wahlen:

Auch Front-National-Vize Florian Philippot freut sich über Trumps Erfolge:

7.27 Uhr – Verzweiflung im Clinton-Lager

7.14 Uhr

Utah gehört Donald Trump. Inzwischen geht es nur noch darum auf die definitiven Resultate aus Arizona, Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zu warten und die Meldung dass Trump die zur Wahl notwendigen 270 Wahlmänner beisammen hat.

7.05 Uhr – Bettel in der US-Botschaft

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel ist zum Frühstücksempfang in der amerikanischen Botschaft gekommen.

7.03 Uhr – Enttäuschung bei den Demokraten

Die ABC-Journalistin Liz Kreutz berichtet aus Hillary Clintons Wahlparty in einem New Yorker Kongresszentrum: «Die Menschenmenge hier im Javits wird weniger. Einige Mitarbeiter sind den Tränen nahe. Es läuft keine Musik. Die Stimmung ist gelinde gesagt nervös/ernst.»

6.48 Uhr – Immerhin: Einen freut der Überraschende Erfolg von Donald Trump.

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders sagt: «Die Amerikaner holen sich ihr Land zurück.»

6.42 Uhr – Amerikaner in Luxemburg zeigen sich von den Prognosen geschockt

Die US-Botschaft im Großherzogtum lud am Mittwochmorgen zum Wahlfrühstück nach Dommeldingen ein. Die Stimmung ist angesichts der Zwischenergebnisse gespannt. Zum Artikel geht es hier.

6.39 Uhr – Fox sieht Trump schon als Sieger

Fox ist weiterhin der einzige Sender, der Trump bereits als Sieger in dem für Clinton wichtigen Staat Wisconsin sieht. Mit Spannung wird auch weiterhin auf das Ergebnis aus Michigan erwartet. Während Wisconsin zu den „Swing-States“ zählt, wurde in Michigan im Vorfeld ein Sieg für Clinton prognostiziert. US-Medien zufolge gibt es in beiden Bundesstaaten nun ein knappes Rennen.

6.31 Uhr – Clinton holt sich Nevada

Die US-Wahl bleibt spannend: AP-Angaben zufolge geht Nevada an Clinton. Der US-Bundesstaat ist einer der noch offenen „Swing-States“ und hat sechs Wahlmänner.

6.29 Uhr – Frank Drebin hat alles unter Kontrolle

«So schlimm ist Trump doch gar nicht» – Lieutenant Frank Drebin von der Spezialeinheit beruhigt die amerikanische Bevölkerung :

6.25 Uhr – Stille auf dem Times Square in New York

Dort, wo sich die Anhänger von Hillary Clinton versammelt haben, herrscht Katerstimmung.

6.17 Uhr – «Eine Welt stürzt zusammen»

Der französische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Gérard Araud, schreibt auf Twitter: «Nach dem Brexit und dieser Wahl ist künftig alles möglich. Eine Welt stürzt vor unseren Augen zusammen. Es ist wie im Taumel.»

6.12 Uhr – Politiker aus Luxemburger reagieren geschockt

Der DP-Fraktionsvorsitzende Eugène Berger, der für die OSZE die US-Wahl in Florida beobachtet, fasst die Wahlnacht zusammen:

Weitere Reaktionen:

6.09 Uhr – Luxemburger berichtet aus Wisconsin

Der junge Luxemburger Basketballer Luka Jovicic lebt als Student in Wisconsin. Er schreibt an L’essentiel: «Viele schütteln den Kopf, andere freuen sich. Wir haben einige Studenten mexikanischer Herkunft. Sie sind etwas besorgt, dass Trump sich dem Sieg nähert.» In Wisconsin liegt Trump derzeit mit 49,3 Prozent der Stimmen in Führung.

6 Uhr – Ist Trump der Sieg noch zu nehmen?

Ist Donald Trump der Wahlsieg noch zu nehmen? Aktuell hat er 254 Wahlleute aus 25 Bundesstaaten zugesprochen bekommen. Zudem sieht der Sender Fox News ihn in Wisconsin als Sieger - dort hat seit Ronald Reagan 1984 kein Republikaner mehr gewonnen. Das Live-Prognosemodell der «New York Times»-Seite «Upshot» gibt Trump inzwischen eine Siegchance von mehr als 95 Prozent.

Hillary Clinton kommt aktuell auf 209 Wahlleute aus 16 Staaten und dem Regierungsbezirk Washington DC. Sie braucht dringend einen Sieg in Michigan und holt dort aktuell auch ihren Rückstand von etwa 35.000 Stimmen auf. Rund um die Großstadt Detroit müsste sie Boden gutmachen, dort sind bislang gut zwei Drittel der Stimmen ausgezählt. Zudem bräuchte Clinton einen Sieg in Arizona. Dort liegt sie aber bei etwa 61 Prozent Auszählungsstand knapp vier Prozentpunkte zurück.

5.58 Uhr – Noch ein Swing State für Trump

Der «Swing State» Iowa und Georgia im Süden der USA gehen an Donald Trump berichten US-Sender. Die beiden Bundesstaaten bringen Trump insgesamt 22 Wahlmänner.

5.41 Uhr – Trump twittert persönlich

Donald Trump besteht einem Bericht zufolge darauf, dass er seinen Twitter-Account nicht seinen Mitarbeitern überlassen habe. Das schreibt die New York Times in ihrem Liveblog. Er habe während der Auszählung der Stimmen kurz mit einem Reporter der NYT gesprochen. «Unter anderem insistierte er, dass er seinen Twitter-Account nicht abgetreten habe.» Mehrere US-Medien hatten berichtet, Trumps Wahlkampfteam habe in den vergangenen Tagen das Konto alleine geführt. Präsident Barack Obama hatte daraufhin gesagt: «Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen.»

5.37 Uhr – Auch Utah geht an Trump

Der Staat Utahmit seinen sechs Wahlmännern geht an Trump.

5.26 Uhr – Trump-Fans machen den Sekt auf

Die Trump-Anhänger feiern auf Twitter die Erfolge ihres Kandidaten und rechnen fest mit einem Sieg.

5.20 Uhr – Probleme in Kanada

Zufall? Die Seite der kanadischen Einwanderungsbehörde kracht gerade zusammen.

5.16 Uhr – Hawaii und Oregon wählen Clinton

Die vier Wahlmänner von Hawaii sowie die sieben Stimmen von Oregon gehen an Hillary Clinton, berichtet dpa.

5.13 Uhr – Clinton in Bedrängnis

Hillary Clinton schwimmen die Felle davon. Ihre wohl letzte Hoffnung liegt nun darin Michigan noch zu drehen. Das gelingt wohl nur, wenn sie in Detroit mit riesigem Vorsprung für sich entscheidet.

5.07 Uhr – Idaho und North Carolina stimmen für Trump

Der Bundesstaat Idaho und North Carolina fällt Donald Trump zu. Auch das ist keine Überraschung. Er gewinnt damit weitere 19 Wahlmänner hinzu.

5.05 Uhr – Clinton in Kalifornien vorne

Kalifornien geht wie erwartet an Hillary Clinton. Nur Sekunden nach Schließung der Wahllokale schlägt der Sender CNN die 55 Wahlmänner aus dem bevölkerungsreichen Bundesstaat der Demokratin zu. Auch Hawaii mit seinen vier Wahlmännern und der Bundesstaat Washington (12 Wahlmänner) gehen an Clinton.

4.57 Uhr – Trump schnappt sich Florida

Florida geht an Donald Trump. Der größte und wichtigste Swing State ist rot und in republikanischer Hand.

4.51 Uhr

Ein weiterer Erfolg für die Demokratin Hillary Clinton. Sie gewinnt in Colorado, wie die Sender CNN und PBS vorhersagen. Damit gehen 9 Wahlmänner an sie.

4.37 Uhr

Hillary Clinton hat nach Vorhersage der Sender Fox News und NBC den Bundesstaat Virginia und damit 13 weitere Wahlmänner gewonnen. Die Demokratin brauchte den Staat dringend, um sich ihre Gewinnchance gegen Donald Trump zu erhalten. Neuer Zwischenstand bei den Wahlmännern: 168:131 für Trump.

4.32 Uhr

Donald Trump hat nach Vorhersagen der Sender NBC und ABC den Bundesstaat Ohio gewonnen. Der Republikaner hatte in dem wichtigen «Swing State» auch in den Umfragen vor der Wahl vorn gelegen.

4.28 Uhr

168 Wahlmänner für Donald Trump, 109 für Hillary Clinton. Im Fußball würde man von einem 0:1-Halbzeitrückstand für Hillary Clinton sprechen.

4.20 Uhr

Donald Trump holt sich einen weiteren Bundesstaat – Missouri mit zehn Wahlmännern geht ebenfalls an den Republikaner.

4 Uhr

Das Rennen um die Präsidentschaft wird immer enger. Galt Michigan als sicher für Hillary Clinton, liegt sie aktuell nach Auszählung von 20 Prozent der Stimmen aber mit 45,3 Prozent hinter Trumps 49,5 Prozent. Zwar fehlt dort noch die Großstadt Detroit, in der die Demokratin aufholen könnte – allerdings war ihr in dem Bundesstaat ein klarerer Sieg vorhergesagt wurden.

Viele Augen richten sich nun auf Nevada im Westen. Dort geht es zwar nur um sechs Wahlleute, aber vor der Wahl galt der Staat als besonders unentschieden. Um 4 Uhr deutscher Zeit schließen dort die Wahllokale.

3.55 Uhr

Zum ersten Mal überhaupt sieht die New York Times Donald Trump als Favoriten im Rennen.

3.48 Uhr

Der Bundesstaat Louisana mit acht Wahlmännern geht an Donald Trump. Connecticut und New Mexiko mit sieben und fünf Wahlmännern an Hillary Clinton. Neuester Stand: Der Republikaner führt jetzt mit 136 zu 109 Wahlmännern.

3.17 Uhr

Neue Ergebnisse: North und South Dakota, Wyoming, Texas, Kansas und Arkansas – Donald Trump räumt auch in diesen sechs Bundesstaaten ab. Auf sein Konto kommen weitere 59 Wahlmänner. Hillary Clinton kann in New York triumphieren und verbucht 29 Wahlmänner auf ihr Konto.

Auch im Bundesstaat Nebraska sind die Stimmen inzwischen ausgezählt und es liegt ein Ergebnis vor: Zwar hat Trump hier gewonnen, doch von den insgesamt fünf Wahlmännern gehen zwei an Hillary Clinton. Der Stand nun: Trump führt mit 128 zu 97 Wahlmännern.

3.10 Uhr – Trump führt in Florida

Wir blicken mit Spannung nach Florida. In Kürze müsste auch hier das Ergebnis feststehen. Für Hillary Clinton sieht es in diesem Bundesstaat inzwischen etwas schlechter aus: Donald Trump führt nach Auszählung von 91 Prozent der Stimmen mit 1,1 Prozentpunkten – oder rund 103.000 Stimmen. Er braucht den Staat und seine 29 Wahlmänner dringender als seine Kontrahentin. Clinton hat mehrere alternative Pfade auf dem Weg zu den nötigen 270 Wahlmännern.

23 Uhr – Bush stimmt nicht für Trump

Laut New York Times-Journalist Jonathan Martin sollen der ehemalige US-Präsident George W. Bush und seine Ehefrau Laura nicht für Donald Trump gestimmt haben. Sie ließen offenbar die Spalte der Präsidentschaftskandidaten offen und stimmten nur über jene Kandidaten ab, die auch noch auf dem Wahlzettel standen. Neben dem Präsidentenamt geht es bei der Wahl auch um Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus.

Unseren Liveticker vom Vortag zur Wahl können Sie hier nachlesen.


Mehr zur US-Wahl lesen Sie in unserem Dossier.

(L'essentiel/20 Minuten/dpa)

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