35-Kilo-Wurst – Obie, der derbe dicke Dackel

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35-Kilo-WurstObie, der derbe dicke Dackel

Die Rentner konnten Obie keinen Wunsch abschlagen und liebten ihn so fast zu Tode. Doch nun kommt der Dackel dank einer US-Tierfreundin und Diät wieder auf die Beine.

Er ist so fett, dass er kaum laufen kann. Er ist fünf Jahre alt und kann weder lesen noch schreiben, doch auf Facebook hat der breite Jagdhund schon 32 000 «Freunde». Obie ist der wohl dickste Dackel der westlichen Hemisphäre. Zumindest noch: Seit dem 18. August purzeln die Pfunde, denn damals wurde der kleine Klops in verantwortungsvollere Hände übergeben.

Bis dato hieß er noch AJ und lebte bei einem Rentner im Bundesstaat Washington, doch dessen Familie erkannte, dass in den ersten fünf Jahren seines Hundelebens viel falsch gelaufen war. Die alten Leute konnten nicht Nein sagen und blähten ihren AJ bis auf 35 Kilogramm auf. Doch nach einem Notruf der Angehörigen der Senioren trat Nora Vanatta auf den Plan: Die Amerikanerin kennt sich dank eines Animal-Science-Studiums mit Tieren aus und brachte den Dackel sofort zum Veterinär.

Vanatta hat den Hund umgetauft und ihn auf eine strenge Diät gesetzt: Obie frisst vorerst Rohkost, bis er so viel Gewicht verloren hat, dass er mit einem Training im Schwimmbad oder möglicherweise auf einem Laufband beginnen kann. Rund die Hälfte seiner Pfunde soll er so verlieren. Auf Facebook können Sie den Kampf mitverfolgen: In Anlehnung an eine TV-Abnehm-Show heißt die Gruppe «Biggest Loser, Doxie Edition».

Mühsame Arbeit: Obie läuft einige Schritte, Frauchen motiviert fleißig. Quelle: YouTube/ nbvanatta1

Hartes Brot für Obie: Außer Möhren gibt es heute nichts. Quelle: YouTube/nbvanatta1

(L'essentiel Online)

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