Preistief – Ölpreise nach Opec-Tagung weiter unter Druck
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PreistiefÖlpreise nach Opec-Tagung weiter unter Druck

Der Ölpreis befindet sich weiter auf Sinkflug. Trotz eines momentanen Überangebotes wird die Förderung nicht reduziert.

Es wird weiter gefördert, was die Erde hergibt.

Es wird weiter gefördert, was die Erde hergibt.

DPA

Die Ölpreise standen am Montag weiter unter Druck. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI lag am Morgen deutlich unter der Marke von 40 Dollar. Seit Freitag sinken die Preise, nachdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) bekanntgegeben hatte, dass sie ihre Fördermenge vorerst nicht einschränken wird. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 42,74 Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der Sorte WTI sank um 37 Cent auf 39,60 Dollar.

Das Ölkartell Opec wird trotz der niedrigen Ölpreise vorerst ihre Förderpolitik unverändert fortsetzen. «Wir können derzeit keine Zahlen festlegen und haben beschlossen, die Entscheidung auf kommendes Jahr zu verschieben», sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri am vergangenen Freitag in Wien. Die Organisation hatte sich bei früheren Treffen 30 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag als Förderziel gesetzt. Jüngst hatte das Ölkartell jedoch um die 32 Millionen Barrel pro Tag gefördert und damit zu einem erheblichen Überangebot auf dem Weltmarkt beigetragen.

Ein Großbrand auf einer Ölplattform im Kaspischen Meer am Wochenende hatte keine merkliche Wirkung auf die Preise. Den aserbaidschanischen Behörden zufolge sind bei dem Brand mindestens zwei Arbeiter ums Leben gekommen. 29 Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Nach Angaben der Behörden hatte starker Wind eine Gasleitung abgerissen und zu dem schwer zu löschenden Feuer geführt.

(L'essentiel/dpa)

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