Umweltkatastrophe – Ölteppich vor Thailand bedroht Ferienparadies
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UmweltkatastropheÖlteppich vor Thailand bedroht Ferienparadies

Im Golf von Thailand sind rund 160.000 Liter Öl ins Meer entwichen. Obwohl das Ausfließen gestoppt wurde, droht der Insel Ko Samet nach 2013 schon wieder eine Umweltkatastrophe.

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Aus der Luft ist die riesige Öllache auf dem Meer gut erkennbar.

Aus der Luft ist die riesige Öllache auf dem Meer gut erkennbar.

AFP
Anhand dieser PET-Flaschen lässt sich erahnen, welcher Schaden der Tier- und Pflanzenwelt der Gegend droht.

Anhand dieser PET-Flaschen lässt sich erahnen, welcher Schaden der Tier- und Pflanzenwelt der Gegend droht.

AFP
Die thailändische Marine arbeite fieberhaft daran, die Ölpest einzudämmen, schreibt die Regierung.

Die thailändische Marine arbeite fieberhaft daran, die Ölpest einzudämmen, schreibt die Regierung.

Reuters

Im Osten Thailands steigt die Sorge vor einer möglichen Ölpest. Am Dienstag waren in der bei Touristen und Touristinnen beliebten Provinz Rayong rund 160’000 Liter Rohöl aus einem Leck in einer Unterwasser-Pipeline der Star Petroleum Refining Company ins Meer gelaufen. Die Marine versuche fieberhaft, den Ölteppich im Golf von Thailand einzudämmen, teilten die Behörden mit. Gelinge dies nicht, so werde er voraussichtlich am Freitagnachmittag die Küste eines Marine-Nationalparks im Samet-Archipel erreichen, zitierte die Zeitung «Bangkok Post» am Donnerstag den Generaldirektor der Abteilung für Umweltverschmutzungskontrolle, Atthapol Charoenchansa.

Das Ausfließen des Öls wurde den Angaben zufolge am Mittwoch um kurz nach Mitternacht nach wenigen Stunden gestoppt. Es seien chemische Dispersionsmittel eingesetzt worden, um den Schaden zu mindern, hieß es. Das Samet-Archipel mit dem Nationalpark Khao Laem Ya – Mu Ko Samet liegt etwa 200 Kilometer südöstlich von Bangkok und ist bei Hauptstädtern und -städterinnen auch als Wochenendziel beliebt.

Ölpest könnte sich wiederholen

«Wir wollen nicht, dass sich die schreckliche Ölpest in der Bucht von Ao Phrao wiederholt», sagte Sarinthip Tupmongkholsup, Präsident des Tourismusverbandes von Ko Samet, mit Blick auf eine Umweltkatastrophe in derselben Region im Jahr 2013. Damals hatte ein Pipeline-Leck eine Ölpest verursacht, die innerhalb kurzer Zeit die Insel erreichte und trotz sofortiger Säuberungsarbeiten nicht gestoppt werden konnte. «Die Einheimischen haben jahrelang daran gearbeitet, das Öl zu beseitigen», sagte Tupmongkholsup.

(L'essentiel/DPA/bho)

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