«Das ist unser Kampf » – Offener Brief für Floyd bewegt Hunderttausende
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«Das ist unser Kampf »Offener Brief für Floyd bewegt Hunderttausende

Ein Brief an den verstorbenen Afroamerikaner George Floyd geht viral. Dazu wird ein Protokoll von Floyds letzten verzweifelten Worten veröffentlicht.

03.06.2020, Niederlande, Rotterdam: Einen Demonstrantin weint bei einem Protest und trägt einen Mundschutz auf dem eine Nachricht fixiert ist mit den Worten: «i can't breathe». Weltweit drücken Menschen ihre Anteilnahme nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd durch einen weißen Polizisten am 25. Mai in der US-Stadt Minneapolis aus. Foto: "remko De Waal"/ANP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

03.06.2020, Niederlande, Rotterdam: Einen Demonstrantin weint bei einem Protest und trägt einen Mundschutz auf dem eine Nachricht fixiert ist mit den Worten: «i can't breathe». Weltweit drücken Menschen ihre Anteilnahme nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd durch einen weißen Polizisten am 25. Mai in der US-Stadt Minneapolis aus. Foto: "remko De Waal"/ANP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

"remko de Waal"

«Es ist mein Gesicht, Mann. Ich habe nichts Ernstes getan. Bitte, bitte. Ich kann nicht atmen. Alles tut weh. Bitte töte mich nicht. Mama. Mama.» Dies ist ein Auszug des Protokolls, das zusammen mit einem offenen Brief an den durch Polizeigewalt verstorbenen George Floyd veröffentlicht wurde. Über 1,6 Millionen Menschen haben den Brief bereits unterzeichnet und es werden von Minute zu Minute mehr.

«Wir trauern um einen weiteren, sinnlosen Verlust eines Menschenlebens durch die Hand der US-Polizei. Dieses brutale Töten muss ein Ende haben», so die Initianten. «Rassismus gedeiht in der Gesellschaft des Schweigens. Deshalb werden wir nicht schweigen. Rassismus ist ein Problem, das uns alle angeht. Es ist unser Kampf.»

Apple-Chef schreibt Brief

Auch auf der Apple-Website erschien am Donnerstag ein Brief, der sich George Floyds Tod und der Geschichte des Rassismus widmet und von CEO Thomas Cook höchstpersönlich verfasst wurde. Das Schreiben enthält laut «New York Post» auch die Zusage, dass sich Apple in den eigenen Reihen für mehr Vielfalt einsetzen will. Laut Unternehmensdaten waren im Dezember 2018 nur 9 Prozent der Angestellten des Unternehmens schwarz. «Wir haben immer Kraft aus der Vielfalt gezogen. Wir haben Menschen aus der ganzen Welt bei uns willkommen geheißen und uns bemüht, eine Firma zu gestalten, die alle einbezieht. Aber wir müssen mehr tun», so Cook.

(L'essentiel/kf)

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