Statt in München – Oktoberfest soll dieses Jahr in Dubai steigen
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Statt in MünchenOktoberfest soll dieses Jahr in Dubai steigen

Das bierselige Oktoberfest soll nach den Plänen der Veranstalter umziehen – nach Dubai. Dort soll auf 420.000 Quadratmetern sechs Monate lang gefeiert werden.

Die Absage des Oktoberfestes ist für 2021 zwar noch nicht offiziell erfolgt – doch laut dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird «die Hoffnung von Woche zu Woche schwächer.» Bereits im Vorjahr war das größte Volksfest der Welt wegen der Pandemie gestrichen worden.

Doch die Macher haben sich etwas einfallen lassen. Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, haben sie einen Geheimplan in der Hinterhand, der nun publik wurde: Das Oktoberfest soll erstmals in Dubai stattfinden.

Sechs Monate Party

Laut den Informationen, die der «Bild» vorliegen, laufen die Gespräche und Vorbereitungen seit vergangenem Sommer. Die Behörden in Dubai sollen schon grünes Licht gegeben haben.

Das Fest protzt mit Superlativen: So soll es ab dem 7. Oktober 2021 nicht weniger als ein halbes Jahr lang täglich von 12 bis 24 Uhr stattfinden, der Anstich soll in 32 Zelten gleichzeitig erfolgen. Das Budget für die Riesen-Sause beträgt 50 Millionen Euro.

Bereits wurden weitere Details bekannt: Partymusik-Mogul Ikke Hüftgold soll sich um die Bespielung der Zelte kümmern und weitere DJs und Musikmachende engagieren, als Zugpferde sollen Prominente wie Arnold Schwarzenegger, Pamela Anderson, Adriano Celentano oder Lothar Matthäus eingeflogen werden.

Shuttle-Strafe für Betrunkene

Das Mega-Oktoberfest soll auf einem rund 420.000 Quadratmeter großen Gelände beim Yachthafen über die Bühne gehen. Es sollen echte bayrische Festzelte aufgestellt werden, auch eine Bavaria-Statue und die berühmte Ruhmeshalle sollen im Wüstenstaat nachgebaut werden. Als weitere Attraktion sei sogar das Riesenrad der Expo Hannover gekauft worden, so die «Bild».

Natürlich würde beim Dubai-Oktoberfest auch das Bier in Strömen fließen. Wie bereits jetzt in den Hotels wird der Alkoholausschank auf dem Gelände erlaubt sein – Betrunkene sollen aber in der Stadt nicht herumlaufen dürfen: Für diese soll es spezielle Ausnüchterungszelte geben oder sie werden mit Shuttles zu ihren Unterkünften spediert. Es gelte, «beide Kulturen zu respektieren», so Mitorganisator Charles Blume, Chef des Berliner Weihnachtsmarktes.

(L'essentiel/Felix Traber)

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