Bradley Wiggings – Olympiasieger wiederholt Dauphiné-Sieg
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Bradley WiggingsOlympiasieger wiederholt Dauphiné-Sieg

Der Brite Bradley Wiggins hat zum zweiten Mal in Folge die Dauphiné-Rundfahrt gewonnen. Er gilt nun als Favorit für die Tour. Andy Schleck ist schon wieder zuhause.

Nach seinem Sieg bei der Dauphiné-Rundfahrt gehört Bradley Wiggins zu den Favoriten für die Tour de France.

Nach seinem Sieg bei der Dauphiné-Rundfahrt gehört Bradley Wiggins zu den Favoriten für die Tour de France.

Bradley Wiggins hat als dritter Radprofi seinen Erfolg bei der Rundfahrt Dauphiné Liberé wiederholt und geht nun als Favorit in die Tour de France. Der dreimalige Bahn-Olympiasieger aus Großbritannien verteidigte am Sonntag auf der Schlussetappe von Morzine nach Chatel über 124 bergige Kilometer sein Gelbes Trikot. Den Tagessieg auf dem Schlussabschnitt erkämpfte der Spanier Daniel Moreno.

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Tour-Sieger Cadel Evans aus Australien versuchte am Schlusstag mit fünf Bergwertungen noch einmal, den Rückstand auf Wiggins zu kompensieren, doch ließ der Brite keine Schwächen erkennen. Hinter Wiggins' australischem Sky-Teamgefährten Michael Rogers (1:17 zurück) musste Evans nach Platz drei am Schlusstag im Endklassement gleichfalls mit Rang drei und einem Rückstand von 1:26 Minuten auf Wiggins zufrieden sein.

Bruyneel: «Kein gutes Zeichen für die Tour-Vorbereitung»

Johan Bruyneel, der Chef des RadioShack-Teams, zeigte Verständnis für den Ausstieg seines Kapitäns, der im Zeitfahren gestürzt war und sich Verletzungen an Bein und Rücken zugezogen hatte. «Er konnte einfach nicht mehr richtig in die Pedale treten. Es war unmöglich, die Etappe zu beenden», meinte der Belgier. «Andys Situation ist kein gutes Zeichen für die Tour-Vorbereitung», meinte er.

(L'essentiel Online/dpa)

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