Solidarwirtschaft – OPE steht vor dem Ende
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SolidarwirtschaftOPE steht vor dem Ende

LUXEMBURG - Am Donnerstag kündigte die Regierung an, «Objectif Plein Emploi» nicht mehr unterstützen zu wollen. Das bedeutet im Prinzip das Ende für den Verein.

Am Donnerstag kündigte die Regierung an, «Objectif Plein Emploi» nicht mehr untertützen zu wollen. Das bedeutet im Prinzip das Ende für den Verein.

In einer Mitteilung gab Arbeitsminister Nicolas Schmit bekannt, nach einem Treffen mit den Verantwortlichen des Solidarwirtschafts-Betriebs beschlossen zu haben, «jegliche Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden».

Die regionalen und lokalen «Centres d’Initiative et de Gestion» (CIG) sollen in Zukunft mehr Autonomie bekommen und ihre eigenen Konventionen mit dem Staat ausarbeiten.

CIGs werden autonom

Das zentrale Ressourcenzentrum des OPE steht demnach vor dem Aus. Minister Schmit will laut Mitteilung «das Maximum tun, um eine Beschäftigung für die Mitarbeiter des OPE zu finden».

Am vergangenen Freitag hatte der Escher Gemeinderat einstimmig den Austritt aus der Beschäftigungsinitiative Objectif Plein Emploi mit ihrer lokalen Initiative CIGL beschlossen.

Seit Ende 2012 ist bekannt, dass OPE in großen finanziellen Turbulenzen steckt. Ein Audit des Arbeitsministeriums hatte gezeigt, dass OPE ein Defizit von 1,5 Millionen Euro sowie Schulden von 4,5 Millionen Euro hat.

(L'essentiel Online)

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