8600 Dollar Strafe – Paar fütterte Hund mit Kichererbsen zu Tode
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8600 Dollar StrafePaar fütterte Hund mit Kichererbsen zu Tode

In Australien hat ein Paar seine zwei Hunde vegan ernährt. Die Folge: Eines der beiden Tiere musste eingeschläfert werden.

Die Bulldoggen eines Paares aus dem australischen Cow Bay wurden vegan ernährt. Weil jetzt eines der beiden Tiere wegen Unterernährung starb, verurteilte ein Gericht die Halter zu einer Geldstrafe.

Der Tierschutzorganisation «RSPCA» war das Ehepaar laut Bericht von «ABC Australia» bereits aufgrund von Hinweisen bekannt. So besuchten sie die zwei Hunde, um den Berichten nachzugehen. Dabei sagte das Ehepaar, die Hunde würden nur vorübergehend mit Reis, Kichererbsen und Quinoa ernährt, weil ihnen das Hundefutter ausgegangen war und sie kein neues kaufen konnten.

Bei einer späteren Kontrolle stellten die Tierschützer fest, dass es dort gar kein Hundefutter oder Fleischprodukte gab, sondern immer noch nur vegane Nahrungsmittel, die für den menschlichen Verzehr gedacht waren. Weil die Tiere gesundheitlich in schlechter Verfassung waren, wurden sie beschlagnahmt.

Neues Zuhause für einen Hund

Darauf wurden die Hunde einer tagelangen Notfallbehandlung unterzogen. Die Hündin Ula erholte sich, wurde umbenannt und erhielt ein neues Zuhause. Roo sprach jedoch nicht gut auf die Notfall-Rehabilitation an und wurde auf Anraten von drei unabhängigen Tierärzten eingeschläfert. Sie äußerten Bedenken hinsichtlich seiner Lebensqualität aufgrund lebenslanger Schmerzen.

Halteverbot währt drei Jahre

Das Ehepaar wurde nun laut «ABC Australia» zu einer Strafe von 8600 australischen Dollar (gut 6000 Euro) verurteilt. Dazu werden sie die Gerichtskosten und Tierarztrechnungen bezahlen müssen. Dem Veganer-Paar ist es außerdem drei Jahre lang gerichtlich untersagt, Hunde zu halten.

(L'essentiel/Philippe Coradi)

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