Superbowl-Skandale – Pannen, Blackout und Brust-Piercings

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Superbowl-SkandalePannen, Blackout und Brust-Piercings

Der Superbowl ist reich an Eklats. Noch vor dem Kick-off zeigen wir Ihnen die größten Patzer der Vergangenheit.

In den USA sind es im Schnitt über 110 Millionen Leute, die sich den Superbowl ansehen. So wird es wohl auch heute bei der 50. Ausgabe des Football-Finales im kalifornischen Santa Clara sein. Weltweit sind es gar 800 Millionen Personen, die den Mega-Event am TV mitverfolgen. Längst gehören die Shows während der Spielpausen zu den Highlights. Nicht immer, wie die Vergangenheit zeigt, gingen diese tatsächlich so reibungslos über die Bühne.

Katy Perry und der Plüsch-Hai

Letztes Jahr führte Popstar Katy Perry musikalisch durch die Halbzeit. Doch nicht die Sängerin war der große Star des Sportevents, sondern ein als Haifisch verkleideter Background-Tänzer, genannt Left Shark. Anstatt sich synchron zum Hit «California Gurls» zu bewegen, löste dieser sich gänzlich von der Choreographie los und torkelte munter in Eigenregie. Der Hai-Tänzer gewann dadurch innerhalb Kürze eine Horde Twitter-Fans.

Eine halbe Stunde Blackout

Die Preise für Werbung und Reklame während des Superbowls sind horrend. Bis zu 130.000 Dollar kann eine einzige Sekunde Werbezeit während des wichtigsten Football-Ereignisses der Staaten kosten. Blöd nur, wenn plötzlich die Lichter ausgehen. 2013 blieb die Anzeigetafel über eine halbe Stunde schwarz, das Internet brach zusammen, und lediglich die Beleuchtung unter der Hallendecke funktionierte noch teilweise.

Madonna, M.I.A. und ein Mittelfinger

2012 führte ein Mittelfinger zum Eklat. Popikone Madonna scharte in der Halbzeit Nicki Minaj, LMFAO und Sängerin M.I.A für ein Ständchen um sich. Letztere streckte während der Performance kurzerhand den Mittelfinger in eine Kamera. Die NFL verklagte die Sängerin M.I.A auf 16,6 Millionen Dollar Schadenersatz.

Janet Jacksons Brust und Justin Timberlake

Als Nipplegate bekannt brannte sich die unrühmliche Episode um Janet Jacksons Brust in unser aller Gedächtnis ein. In der Halbzeitpause des 38. Super Bowls 2004 entblößte Justin Timberlake vor den Augen der gesamten Nation Janet Jacksons linke Brust. Es hagelte Klagen und die Nachfrage von Brust-Piercings schoss in die Höhe. Seit dem Busenblitzer wird der Superbowl im Fernsehen mit fünf Sekunden Verzögerung ausgestrahlt.

Beim diesjährigen Super Bowl in Santa Clara treten Lady Gaga, Coldplay und Beyoncé auf.

(L'essentiel/hau)

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