Osterbotschaft – Papst sorgt sich um Nahost und Syrien
Publiziert

OsterbotschaftPapst sorgt sich um Nahost und Syrien

Blauer Himmel, jubelnde Menschen: Die Osterbotschaft des Papstes ist der Höhepunkt für viele Christen. Aber für Franziskus stehen «schier endlose» Kriege im Zentrum.

Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft mehr Anstrengungen für den Frieden gefordert.

Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft mehr Anstrengungen für den Frieden gefordert.

AFP/Andreas Solaro

Papst Franziskus hat angesichts der blutigen Unruhen im Gazastreifen und des «schier endlosen Krieges in Syrien» mehr Anstrengungen für Frieden gefordert. In Syrien mahnte er ein Ende der «Vernichtung» an. «Wir bitten heute um die Früchte des Friedens für die ganze Welt, angefangen beim geliebten und gequälten Syrien, dessen Bevölkerung erschöpft ist von einem schier endlosen Krieg», sagte der Pontifex in seiner Osterbotschaft. Vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom und Millionen Fernsehzuschauern erteilte er anschließend den traditionellen Segen «Urbi et Orbi». Wegen Terrorgefahr wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht.

Das Licht des auferstandenen Christus möge in Syrien «die Gewissen aller politischen und militärischen Verantwortungsträger erleuchten, auf dass die fortschreitende Vernichtung sofort beendet» werde, mahnte der Papst. Das Völkerrecht müsse respektiert und der Zugang zu dringend benötigter Hilfe erleichtert werden, fuhr das Katholiken-Oberhaupt vor rund 80.000 Gläubigen auf dem Petersplatz fort. Ostern ist das wichtigste Fest für Christen in aller Welt. Sie feiern die Auferstehung Jesu von den Toten.

(L'essentiel/dpa)

Deine Meinung