Tödliches Unglück – Paul Walkers Vater verklagt Porsche

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Tödliches UnglückPaul Walkers Vater verklagt Porsche

Vor zwei Jahren verunglückte der «Fast and Furious»-Filmstar tödlich. Mehrere Hinterbliebene verklagen den Autohersteller. Nun auch der Vater.

Knapp zwei Jahre nach dem Unfalltod von Filmstar Paul Walker ist Autobauer Porsche mit einer weiteren Klage in dem Fall konfrontiert. Angestrengt wurde das in Los Angeles beantragte Verfahren vom Vater und Nachlassverwalter des Darstellers. Porsche Carrera GT habe es zu verschulden, dass das Unfallauto mit unzureichenden Sicherheitsmechanismen ausgestattet gewesen sei, was Walkers Tod zur Folge gehabt habe, hieß es in der Klageschrift.

Walkers Freund Roger Rodas saß am Steuer des Porsche Carrera GT, in dem der Schauspieler am 30. November 2013 im kalifornischen Santa Clarita verunglückte. Die beiden waren auf einer Straße unterwegs, als der Wagen außer Kontrolle geriet, gegen einen Laternenpfahl prallte und in Flammen aufging.

Es ist nicht die einzige Klage

Rodas' Witwe hat bereits vor einem Bundesgericht Klage gegen Porsche eingereicht, der Fall ist noch anhängig. Sie strengte eine weitere Klage gegen den Autobauer auf Landesebene an. Porsche äußerte sich zunächst nicht zu den Entwicklungen.

Im vergangenen September hat zudem auch die Tochter von Paul Walker den Sportwagenhersteller verklagt. Der Porsche Carrera GT, in dem ihr Vater vor fast zwei Jahren ums Leben kam, habe eine Reihe von Entwicklungsfehlern gehabt, hieß es in ihrer Anklageschrift.

Der 40-jährige Walker wurde weltbekannt durch die Action-Kinoserie «Fast & Furious», die in der illegale Autorennen- und Tuningszene spielt.

(L'essentiel/afo/dapd)

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