Kickstarter-Rekord – Pebble sammelt 20 Millionen Dollar für neue Uhr

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Kickstarter-RekordPebble sammelt 20 Millionen Dollar für neue Uhr

Kein anderes Projekt war auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter je so erfolgreich wie die Finanzierung für die neue Smartwatch Pebble Time.

Um die Produktion seiner Smartwatches finanzieren zu können, setzt Pebble seit jeher auf die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Pebble schaffte es bereits mit der ersten Smartwatch-Version im Jahr 2012, bei Kickstarter einen Rekord zu brechen. Damals kamen über zehn Millionen Dollar zusammen.

Später heimste die Kampagne für den Coolest Cooler den Sammelrekord auf Kickstarter ein und brachte es gar auf 13 Millionen. Der Coolest Cooler des Erfinders Ryan Grepper ist eine Art wasserdichte Kühlbox mit integriertem Lautsprecher und einem Mixer, mit der man Musik hören und frische Smoothies herstellen kann.

500.000 Dollar innerhalb von 30 Minuten

Eröffnet wurde die Sammelkampagne für die Pebble Time mit dem Ziel, von den Geldgebern (Backers) Zusagen für 500.000 Dollar zusammenzubringen. Bereits nach 30 Minuten war das Projekt finanziert, und nach 50 Minuten war die erste Million beisammen. Bei Beendigung der Kampagne am 29. März hatten 78.471 Backers für die neue Pebble-Uhr 20.338.986 Dollar bezahlt.

Das 2009 gegründete Unternehmen Pebble hat die Smartwatch zwar nicht erfunden, doch hat es mit der ersten Pebble-Uhr ein cleveres Wearable-Gadget präsentiert, das schon damals eine große Fangemeinde generierte. Die Pebble-Anhänger warten anscheinend längst auf ein neues, besseres Modell und zahlten nun fleissig für die Pebble Time auf Kickstarter ein.

Die neue Pebble Time

Die neue Smartwatch kommt in zwei Versionen: Neben der Pebble Time gibt es auch die Pebble Time Steel, die in einem Edelmetallgehäuse steckt. Anders als die ersten Pebble-Modelle, die mit einem monochromen Display ausgerüstet sind, haben die zwei neuen Uhren ein Farbdisplay. Dennoch soll die Akku-Lebensdauer bei rund sieben Tagen liegen, bei der Time Steel sollen es sogar zehn Tage sein.

Die Uhren lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden (iOS und Android). Auf einen Touchscreen hat Pebble verzichtet, dafür aber besitzt die Uhr auf der rechten Seite drei Knöpfe und auf der linken Seite einen. Eine Besonderheit der Pebble Time ist die Möglichkeit, die Uhr künftig mit mit Sensoren bestückten Armbändern von Drittanbietern zu verwenden. Eine entsprechende Schnittstelle soll an der Uhr vorhanden sein. Da Funktionen wie GPS, Telefonie, NFC oder ein Herzfrequenzmesser nicht in der Uhr integriert sind, wäre es theoretisch möglich, dass diese Zusatzfunktionen ins Armband ausgelagert werden.

So viele Funktionen wie die neusten Smartwatches von Samsung, Apple oder Huawei hat die Pebble Time nicht. Dafür ist sie mit einem Preis von 199 Dollar (Pebble Time) oder 299 Dollar (Pebble Time Steel) deutlich günstiger als die Top-Gilde der Datenuhren. Die Backers, die Geld in die Pebble-Uhr investiert haben, können die Uhren für 159 beziehungsweise für 250 Dollar kaufen.(L'essentiel/ray)

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