Gault&Millau: Perler Lokal landet unter den drei deutschen Top-Restaurants
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Gault&MillauPerler Lokal landet unter den drei deutschen Top-Restaurants

PERL – Der Restaurantführer «Gault&Millau» hat seine 2022er Ausgabe rausgebracht. Das «Victor’s Fine Dining» von Christian Bau erreicht einen der Spitzenplätze.

ARCHIV - 03.03.2014, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: ILLUSTRATION - Ein Koch probiert  ein Gericht. (zu dpa: «Gourmetführer «Gault&Millau» bewertet Spitzenrestaurants ») Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Beim Bewertungssystem hat der Restaurantführer eine Neuerung vorgenommen.

Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Das «Victor’s Fine Dining by Christian Bau» in Perl im Landkreis Merzig-Wadern gehört nach Einschätzung des Restaurantführers «Gault&Millau» zum Top-Trio der deutschen Spitzengastronomie. Es wurde von den Restauranttestern mit fünf Kochhauben und Prädikat ausgezeichnet. Das geht aus der neuen Ausgabe des Gastronomieführers für 2022 hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Die anderen beiden sind demnach das Restaurant «Vendôme» im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach sowie das «Waldhotel Sonnora» im rheinland-pfälzischen Dreis.

Der «Gault&Millau» empfiehlt nach eigener Aussage die 1000 besten Restaurants in Deutschland. Rund 100 Restaurants wurden neu aufgenommen. Der «Gault&Millau» gilt neben dem «Guide Michelin» als wichtigster Gourmetführer Deutschlands.

Eine wesentliche Veränderung nimmt der «Gault&Millau» bei seinen Restaurantbewertungen vor, indem er künftig auf eine Punktevergabe verzichtet. Mit dem System der «Toques» – der klassischen Kopfbedeckung der Köche – verfüge der Guide von jeher über ein bewährtes System der Einordnung, welches das breite Spektrum der Gastronomie von den weltbesten Restaurants bis zu ausgezeichneten Empfehlungen differenziert abbilde, hieß es zur Begründung. Herausragende Restaurants innerhalb ihrer Kategorie werden künftig farblich kenntlich gemacht – indem sie rot hervorgehoben werden. Trotz der Corona-Pandemie entwickle sich die gastronomische Landschaft in Deutschland weiter, «Vielfalt und Qualität nehmen ungeachtet aller Krisen zu», so Chefredakteur Christoph Wirtz.

(L'essentiel/dpa)

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