Luxemburg – Petentin fordert mehr Gehalt für Fachabsolventen

Publiziert

LuxemburgPetentin fordert mehr Gehalt für Fachabsolventen

LUXEMBURG – Die Forderung nach der Aufnahme von Fachabsolventen in die staatliche Gehaltstabelle wird nun zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte.

Die Petentin möchte die Bezahlung für Fachabsolventen in die staatliche Gehaltstabelle aufnehmen.

Die Petentin möchte die Bezahlung für Fachabsolventen in die staatliche Gehaltstabelle aufnehmen.

Im Raum steht die Frage nach einer angemessenen Bezahlung durch den Staat für Beamte und Fachabsolventen. Für eine Petition, die die Anerkennung dieses dem Bac+2 gleichwertigen Diploms in den staatlichen Gehaltsrastern fordert, sind 4623 gültige Unterschriften gesammelt worden und damit die 4500er-Marke überschritten. Das hatte zur Organisation einer öffentlichen Debatte geführt. Derzeit berücksichtigen die sieben vom Staat vorgeschlagenen Gehaltsstufen die Fachabsolventen nicht, wie aus der Karriereübersicht auf govjobs sichtbar wird.

«Das luxemburgische Schulsystem bietet die Fachabschlüsse in verschiedenen Bereichen an, aber der luxemburgische Staat erkennt sie in seinem Gehaltssystem nicht an», beklagt die Autorin der Petition. Sie schlägt vor, eine neue Stufe, eine A3-Laufbahn, zu schaffen, die zwischen der derzeitigen A2- (Bachelor-Abschluss oder gleichwertiger Abschluss) und B1-Laufbahn (Abschluss der klassischen oder allgemeinbildenden Sekundarstufe oder Technikerdiplom oder Master-Abschluss) eingefügt werden könnte.

Dies würde ein Besoldungsniveau erfordern, das näher an einer A2-Laufbahn (5609,74 Euro brutto pro Monat im ersten Jahr des Referendariats für einen Beamten, 7304,77 Euro am Ende der Laufbahn) als an einer B1-Laufbahn (von 4096,32 Euro auf 5488,67 Euro) liegt, erzählt die Initiatorin der Petition. Sie wird ihren Vorschlag bald – vor den zuständigen Abgeordneten und Ministern zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt – verteidigen.

(L'essentiel)

Deine Meinung