Pfizer: Pfizer beliefert ärmere Länder mit Medikamenten zum Selbstkostenpreis
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PfizerPfizer beliefert ärmere Länder mit Medikamenten zum Selbstkostenpreis

Der US-Pharmakonzern Pfizer will einige seiner Medikamente und Impfstoffe zum Selbstkostenpreis an 45 ärmere Länder verkaufen.

25.05.2022, Schweiz, Davos: Albert Bourla, CEO von Pfizer, nimmt an einer Pressekonferenz von Pfizer im Rahmen des 51. jährlichen Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos teil. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Albert Bourla, CEO von Pfizer, auf dem 51. Weltwirtschaftsforum in Davos.

Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Der US-Pharmakonzern Pfizer will einige seiner Medikamente und Impfstoffe zum Selbstkostenpreis an 45 ärmere Länder verkaufen. Eine entsprechende Initiative stellte Pfizer-Chef Albert Bourla am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos vor. «Mit all dem, was wir in den vergangenen zwei Jahren gelernt und erreicht haben, ist es nun an der Zeit, die Kluft» zwischen armen und reichen Ländern «weiter zu schließen», sagte Bourla.

Die Initiative umfasst bislang 23 in den USA und Europa patentierte Impfstoffe und Medikamente aus den Bereichen Infektionskrankheiten, Onkologie, seltene Krankheiten, Entzündungskrankheiten und Frauengesundheit. Dazu zählt auch der Corona-Impfstoff des Unternehmens. Damit werde der Zugang zu den patentierten Medikamenten für fast 1,2 Milliarden Menschen verbessert, sagte Pfizer-Managerin Angela Hwang der Nachrichtenagentur AFP.

Bislang hat Pfizer mit fünf Ländern entsprechende Vereinbarungen getroffen: Senegal, Ruanda, Ghana, Malawi und Uganda. Anschließen können sich alle Länder, die nach der Definition der Weltbank ein niedriges Einkommen haben sowie 18 Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. In Rechnung gestellt werden ihnen lediglich die Herstellungs- und die Transportkosten.

(AFP)

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