EU-Posten: Pierre Gramegna wird nicht ESM-Chef

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EU-PostenPierre Gramegna wird nicht ESM-Chef

LUXEMBURG – Der frühere luxemburgische Finanzminister und sein portugiesischer Amtskollege hatten für den Posten des Generaldirektors des ESM-Rettungsschirms kandidiert. Beide haben ihre Bewerbungen zurückgezogen.

20210708 jeudi 8 juillet 2021 - Rue Genistre, 1623 Luxembourg - Cercle Cité - séance chambre des députés - © Editpress / Didier Sylvestre

Hatte für den ESM-Chefposten kandidiert: Pierre Gramegna

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Pierre Gramegna (DP), der frühere Luxemburger Finanzminister und sein portugiesischer Amtskollege, João Leão, haben ihre jeweilige Bewerbung um den Posten des Generaldirektors des europäischen Stabilitätsmechanismus zurückgezogen. Das haben die beiden Politiker in einer gemeinsamen Mitteilung am Dienstag erklärt. Die Entscheidung sei im Interesse der Einrichtung, deren Sitz sich im Großherzogtum befindet.

Bei den inoffiziellen Beratungen der EU-Finanzminister über die Frage der Nachfolge des bisherigen Generaldirektors, Klaus Regling, hatten beide Politiker jeweils «eine große Stimmenanzahl» auf sich vereinen können, die erforderliche Mehrheit von 80 Prozent der Stimmen sei jedoch von keinem der Kandidaten erreicht worden, heißt es.

Die Nachfolge Klaus Reglings bleibt damit ungeklärt. Die Präsidenten der Euro-Gruppe und des ESM-Gouverneursrat, Pascal Donohoe wollen «zu gegebener Zeit über die Fortführung des Prozesses informieren.»

(pp )

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