«Jackpot» – Pietro wird von Bohlen verheizt

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«Jackpot»Pietro wird von Bohlen verheizt

Bei Castingshows geht es mehr ums TV-Erlebnis als um Musik. Doch was Dieter Bohlen für Pietro Lombardis Debütalbum produzierte, erreicht eine neue Dimension an Belanglosigkeit.

Man muss ihn einfach lieben: Pietro Lombardi, das tollpatschige Welpen, welches «Deutschland sucht den Superstar» für sich entscheiden konnte. Er mag nicht der beste Sänger in der Geschichte des Castingfernsehens sein, doch sicher einer der sympathischsten. Am Wochenende erschien der Startschuss für seine Karriere als Musiker – doch «Jackpot» könnte auch schon wieder das Ende sein.

Die Hälfte sind Coverversionen

Denn während den vorherigen Sieger von Star-Produzent Dieter Bohlen ein Dutzend Hits auf den Leib geschneidert wurden, muss sich Pietro mit viel weniger begnügen: Neben der Siegersingle «Call My Name» gibt es auf «Jackpot» gerade einmal fünf Bohlen-Songs – der Rest sind Covers, die man schon aus den TV-Shows kennt. Und selbst diesen hört man an, wie wenig Zeit der 18-Jährige im Studio verbringen durfte: Im Gegensatz zu seiner Freundin Sarah Engels verfügt der Karlsruher nun einmal nicht über eine besonders sichere Stimme. Mit der heutigen Studiotechnik wäre es kein Problem gewesen, dies zu kaschieren. Doch nicht einmal dafür hat sich Dieter Bohlen Zeit genommen.

L'essentiel Online/Niklaus Riegg

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