Alternative Rock: Placebo stellt neues Album in der Rockhal vor

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Alternative RockPlacebo stellt neues Album in der Rockhal vor

ESCH/BELVAL – Die britische Band lieferte am Freitagabend in der Rockhal ein sehr rockiges Konzert ab, bei dem sie hauptsächlich ihre neuen Songs präsentierte.

von
Joseph Gaulier
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Placebo (Brian Molko vorne, Stefan Olsdal hinten) traten am Freitagabend in der Rochkal auf, die zu diesem Anlass mit rund 6000 Zuschauern voll besetzt war.

Placebo (Brian Molko vorne, Stefan Olsdal hinten) traten am Freitagabend in der Rochkal auf, die zu diesem Anlass mit rund 6000 Zuschauern voll besetzt war.

L'essentiel/Vincent Lescaut

L'essentiel/Vincent Lescaut

L'essentiel/Vincent Lescaut

Placebo ist nach einer längeren Pause zurück. Und das mit neuer aber stehts rockiger Musik. Das zeigten sie am Freitagabend mit ihrem Konzert in der voll besetzten Rockhal. Die Band stellte unter anderem ihr aktuelles Album «Never let me go» vor. Fast alle Songs des neuen Albums wurden gespielt.

Bevor Placebo auf die Bühne kam, stimmte die ebenfalls britische Band Deadletter das Publikum mit ihrem Mix aus wildem Rock mit Saxophon-Begleitung ein.

Das Duo, bestehend aus Brian Molko und Stefan Olsdal, begann anschließend mit «Forever chemicals« und «Beautiful James», den ersten beiden Titeln des neuesten Werkes. Sehr energiegeladen und rockig präsentierte sich die Band, die in London gegründet wurde, deren Mitglieder sich aber einst in Luxemburg kennengelernt hatten.

Smartphones waren verboten

Das Publikum, das größtenteils aus etwa 30- bis 40-Jährigen bestand, die die Band wahrscheinlich auf ihrem Höhepunkt vor etwa 20 Jahren kennengelernt hatten, schien die neuen Lieder kaum zu kennen. Lauthals mitzusingen war nicht einfach, außer bei «Happy birthday in the sky». Die Zuschauer jubelten hingegen bei den wenigen altbekannten Hits, die gespielt wurden, wie «Slave to the wage», «Song to say goodbye» oder das unvermeidliche «The bitter end».

Die Aufforderung, das Konzert nicht mit Fotografieren und Filmen zu verbringen, die vor dem Auftritt in langen visuellen und mündlichen Botschaften in drei Sprachen gefordert wurde, wurde weitestgehend eingehalten. Es wurden keine Bildschirmwolken gesichtet und sollte sich doch ein Fan ans Handy trauen, wurde er von der Security mit einer LED-Taschenlampe geblendet. Die Bildschirme auf der Bühne sorgten mit kunstvollen Clips und Lichteffekten für eine gute Show. Die Musiker blieben abseits der Songs jedoch weitgehend stumm. Stefan Olsdal stimmte lediglich einen Song mit «Good evening Luxembourg! It's ‹Bionic›», an.

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