Longwy: Überragender Pogacar stürmt am längsten Tour-Tag ins Gelbe Trikot

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LongwyÜberragender Pogacar stürmt am längsten Tour-Tag ins Gelbe Trikot

LONGWY – Schon vor der ersten Bergankunft hat Tadej Pogacar die Führung der Tour de France übernommen. Der Slowene gewann die längste Etappe und löste den Belgier Wout van Aert ab.

UAE Team Emirates team's Slovenian rider Tadej Pogacar (C) celebrates as he cycles to the finish line to win the 6th stage of the 109th edition of the Tour de France cycling race, 219,9 km between Binche in Belgium and Longwy in northern France, on July 7, 2022. (Photo by Anne-Christine POUJOULAT / AFP)

Tadej Pogacar kam bei der sechsten Etappe als erstes ins Ziel.

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Tadej Pogacar riss beide Arme in die Höhe und schrie seine Freude über das Gelbe Trikot der Tour de France hinaus. Der Titelverteidiger düpierte die Konkurrenz am längsten Tag der 109. Tour de France mit einem phänomenalen Antritt am Schlussanstieg und übernahm die Führung in der Gesamtwertung. Damit löste Pogacar den Belgier Wout van Aert ab, der zuvor der Hauptdarsteller der 220 Kilometer langen Etappe mit einer fast 140 Kilometer langen Flucht war.

«Ich bin total happy. Heute war es so hart. Die ersten zwei Stunden waren verrückt. Der stärkste Kerl war in der Ausreißergruppe, am Ende war das Peloton stärker. Ich fühlte mich gut und hatte gute Beine. Das Team hat einen super Job gemacht», sagte Pogacar und ergänzte mit Blick auf sein erstes Gelbe Trikot bei dieser Tour: «Ich bin glücklich, gewonnen zu haben. Alles andere ist ein Bonus.»

Nach der längsten Etappe müssen die Favoriten am Freitag bei der ersten Bergankunft ihre Form zeigen. Der sieben Kilometer lange Anstieg zur La Super Planche de Belles Filles ist vor allem am Ende ein Monster. Es warten Steigungen von 20 und 24 Prozent, zudem ist die Straße teilweise nicht asphaltiert. Eigentlich ist die Planche eine Skispiste, wurde vor zehn Jahren von den Tour-Organisatoren entdeckt und erstmals ins Programm genommen.

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 7. Juli
7. Juli

Viele Zuschauer drängen sich schon vor Ankunft der Fahrer an den Absperrungen, um den besten Blick zu erhaschen.

Vincent Lescaut/L'essentiel

Auch aus Luxemburg sind einige Fans angereist.

Vincent Lescaut/L'essentiel

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(L'essentiel/dpa)

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