Autohersteller – Polestar drängt auf Luxemburger Markt

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AutoherstellerPolestar drängt auf Luxemburger Markt

LUXEMBURG – Der schwedische E-Autofabrikant verkauft seine Modelle aktuell auf 18 Märkten. Bis 2022 will er in 30 Märkten aktiv sein – unter anderem auch im Großherzogtum.

Teslas Überflieger-Aktienkurs beweist, dass die Elektromobilität mehr ist als nur ein Strohfeuer. Konkurrenz aus Europa bietet dem Musk-Unternehmen der schwedische E-Autohersteller Polestar. Und der will nun expandieren. Bis Ende 2022 will der Konzern auf 30 Märkten auf der ganzen Welt aktiv sein. Aktuell ist die Marke in 18 Ländern präsent – doppelt so viele wie 2020. «Ein Wachstum in dieser Größenordnung ist beispiellos und bestätigt unsere Positionierung als globale Elektromarke», sagte der Geschäftsführer Thomas Ingenlath am Montag auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München.

Das Tochterunternehmen von Volvo hat neben dem Markt im Nahen Osten auch die Märkte von Island und Luxemburg im Blick. «Da wir unsere Fahrzeuge lediglich über das Internet verkaufen, können wir neue Märkte schneller erschließen», so Ingenlath weiter.

Raus aus der Innenstadt

Zudem hat Polestar angekündigt, sein Vertriebskonzept auszubauen. Neben den bisherigen, typischerweise in Stadtzentren zu findenden Ausstellungsräumen, den «Polestar Spaces», führt die Marke mit den «Polestar Destinations», ab diesem Jahr größere, leichter zugängliche Standorte außerhalb der Stadt ein, über die auch die Fahrzeugübergaben abwickeln stattfinden sollen.

Auf der IAA in München rückt Polestar seine E-Limousine «Polestar 2» ins Scheinwerferlicht, die es seit Kurzem in drei Antriebsvarianten gibt und dem «Model 3» Paroli bieten soll. Des Weiteren hatte die 2020 präsentierte Studie «Precept» ihren ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland.

(sw/L'essentiel)

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