Wirtschaft: Police Grand-Ducale nimmt Luxemburgs Unternehmen ins Visier

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LUXEMBURG – Die großherzogliche Polizei hat über den Sommer gegen eine Reihe von Unternehmen ermittelt, die sich nicht korrekt registriert haben.

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Die Polizei Luxemburgs ist gegen Unternehmen vorgegangen, die sich nicht ins Register wirtschaftlicher Eigentümer («Registre des bénéficiaires effectifs» – RBE) eingetragen hatten, wie die Polizei am Freitag mitteilt. Das Resultat: 439 eingeleitete Verfahren. Das Register war im Januar 2019 ins Leben gerufen worden, um Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung zu unterbinden.

Von den betroffenen Unternehmen sind 222 unter der Unternehmensform S.à.r.l geführt, 85 sind, laut Satzung, gemeinnützig (a.s.b.l.) Die Polizei gibt jedoch an, dass «eine große Anzahl der von dieser Aktion betroffenen Rechtsträger sind mittlerweile ins Register eingetragen haben». Bereits im Juli waren bei den gleichen Kontrollen über 100 Verstöße festgestellt worden.

Die Interessenvereinigung LBR («Luxembourg Business Registers»), die das Register führt, verweist darauf, dass circa 9000 Körperschaften noch immer nicht auf dem neuesten Stand sind. Das sind weniger als sechs Prozent der im 152.451 im RBE registrierten Unternehmen.

(mc )

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