Rheinland-Pfalz – Polizei Trier klärt Voodoo-Serie an Mosel offenbar auf
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Rheinland-PfalzPolizei Trier klärt Voodoo-Serie an Mosel offenbar auf

Wellen/Nittel – Seit etwa drei Jahren beschäftigt die Polizei im Raum Trier eine Serie von Tierschlachtungen mit mutmaßlichen Voodoo-Ritualen.

ARCHIV - 27.07.2015, Niedersachsen, Osnabrück: SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens.   (zu dpa: «Schüsse in Baden-Württemberg - Polizei: wohl mehrere Tote") Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 27.07.2015, Niedersachsen, Osnabrück: SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa: «Schüsse in Baden-Württemberg - Polizei: wohl mehrere Tote") Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Friso Gentsch

Die Polizei in Trier ermittelt seit 2017 wegen einer Serie mutmaßlicher Voodoo-Rituale mit Tierschlachtungen und vermeldet nun die Aufklärung des Falls. Ein 41 Jahre alter Mann und eine 57-jährige Frau werden verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein, berichteten die Ermittler am Donnerstag. An zwei Orten im Landkreis Trier-Saarburg sollen demnach seit 2017 immer wieder Tiere geopfert worden sein.

So wurden laut der Polizei etwa in bisher sieben nachgewiesenen Fällen unter anderem Hühner geschlachtet und nach einem brasilianischen Voodoo-Ritual aufgebahrt. Spaziergänger und Wanderer fanden demnach die Tiere in einem Waldgebiet bei Wellen und auf einem Friedhof in Nittel.

Im Zuge anderer Ermittlungen stießen die Beamten den Angaben zufolge im vergangenen Juni bei dem 41-Jährigen und der 57 Jahre alten Frau aus der Verbandsgemeinde Konz auf Hinweise für das Praktizieren von Voodoo-Ritualen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung hätten die Beamten entsprechende Beweise gefunden, so die Polizei. Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz dauern an.

(L'essentiel/dpa)

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