Grenzregion zu Luxemburg – Polizei warnt vor neuer Einbruchsmethode

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Grenzregion zu LuxemburgPolizei warnt vor neuer Einbruchsmethode

LUXEMBURG/PERL - In der Grenzregion zu Luxemburg gehen Einbrecher mit einer neuen Masche auf Beutezug - die Täter verschaffen sich mithilfe von Funksendern Zugang zu Häusern.

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Die Luxemburger Polizei warnt vor einer neuen Einbrecher-Methode in der unmittelbaren deutschen Nachbarschaft. In der Nacht auf Sonntag seien unbekannte Täter in drei Wohnhäuser in Perl (Saarland) eingedrungen, meldet die Behörde. Auffallend: Die Täter drangen jedes Mal über die Garagen in den Wohnbereich ein – und das auf denkbar einfachem Wege: Laut Polizei hatten sie zuvor jeweils Handsender zum Öffnen der Garagentore aus den Autos der Bewohner gestohlen.

Nachdem sie über die Garage und Zwischentüren in den Wohnbereich gelangt waren, ließen die Einbrecher anschließend Handys, iPads und Bargeld der Bewohner mitgehen. In einem Fall nahmen die Täter neben dem Schlüssel auch gleich das dazugehörige Fahrzeug mit. Weitere ähnliche Taten sollen sich in Tawern (Rheinland-Pfalz), Nohfelden-Türkismühle und Schwalbach (beide Saarland) ereignet haben.

Die Polizei in Luxemburg fürchtet, dass die Täter ihren Aktionsradius ins Großherzogtum ausweiten könnten. «Weder Funksender, Hausschlüssel noch sonstige Wertsachen sollten in den Fahrzeugen liegengelassen werden», so die dringende Empfehlung der Behörde.

(L'essentiel)

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