«Schneeschmelze» – Polizei zerstört in Großaktion 1,5 Tonnen Koks
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«Schneeschmelze»Polizei zerstört in Großaktion 1,5 Tonnen Koks

1,5 Tonnen der illegalen Substanz wurden insgesamt vernichtet. Sie waren das Resultat der Ermittlungsarbeit der letzten Jahre. Die Aktion musste von einem Großaufgebot an Polizeibeamten geschützt werden.

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Im Rahmen der Operation «Schneeschmelze» hat die bayerische Polizei Kokain an einem geheimen Ort in einer Müllverbrennungsanlage in Oberbayern vernichtet.

Im Rahmen der Operation «Schneeschmelze» hat die bayerische Polizei Kokain an einem geheimen Ort in einer Müllverbrennungsanlage in Oberbayern vernichtet.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Aktion fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Kokain wurde von Dutzenden Beamten bewacht,…

Die Aktion fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Kokain wurde von Dutzenden Beamten bewacht,…

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
… bevor es schließlich in der Brennkammer landete.

… bevor es schließlich in der Brennkammer landete.

Sven Hoppe/dpa

Bei einer als «Operation Schneeschmelze» bezeichneten Aktion haben bayerische Ermittler anderthalb Tonnen Kokain verbrannt. Das Rauschgift mit einem Straßenwert von etwa 270 Millionen Euro sei in einer dafür geeigneten Anlage in Oberbayern vernichtet worden, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch in München mit.

Das Kokain stammte demnach aus mehreren langjährigen Ermittlungsverfahren. Es sei unter strenger Bewachung vernichtet worden. Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, haben die Behörden den genauen Standort der Verbrennung absichtlich geheim gehalten. Klar sei nur, dass es sich um eine Verbrennungsanlage gehandelt habe. Dutzende Sicherheitsbeamte seien an der Aktion beteiligt gewesen. Es habe sich um die bisher größte Vernichtungsaktion in Bayern gehandelt, erklärte das Landeskriminalamt.

(L'essentiel/AFP/pme)

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