Tod eines Mannes in Ettelbrück – Polizist schoss nach Ansicht des Gerichts in Notwehr
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Tod eines Mannes in EttelbrückPolizist schoss nach Ansicht des Gerichts in Notwehr

ETTELBRÜCK – Der Polizist, der am 31. Juli 2021 auf einen mutmaßlichen Räuber geschossen hatte, der seinen Verletzungen erlag, wird nicht strafrechtlich verfolgt.

Nach Angaben der Justizverwaltung wurde das Verfahren gegen den Polizeibeamten eingestellt.

Nach Angaben der Justizverwaltung wurde das Verfahren gegen den Polizeibeamten eingestellt.

Der Polizist, der am 31. Juli 2021 einen bewaffneten Mann erschossen hatte, hat in Notwehr gehandelt. Dies geht aus einer Mitteilung der Justizverwaltung von Mittwochnachmittag hervor. Das Verfahren gegen den Polizeibeamten, der am Tod einer Person beteiligt war, wurde demnach eingestellt.

Die Ratskammer des Gerichts in Diekirch hat den Rechtfertigungsgrund der Notwehr angesichts des Angriffs, dem der Polizeibeamte ausgesetzt war, als gegeben angesehen. Die Selbstverteidigung des Beamten, wie er sie durchgeführt hat, sei «notwendig, unerlässlich und verhältnismäßig» gewesen, heißt es in der Mitteilung.

Gerichtliche Untersuchung im Dezember abgeschlossen

Am Samstag, den 31. Juli 2021, hatte ein Mann einen Autofahrer in Hosingen mit einem Messer bedroht und ihn gezwungen, sein Fahrzeug zu verlassen. Der Täter war anschließend mit dem Fahrzeug in Richtung Ettelbrück geflüchtet.

Nach einer Verfolgungsfahrt gelang es einer Polizeistreife, das Fahrzeug in Ettelbrück anzuhalten. Der Fahrer stieg daraufhin aus dem Auto aus und griff die Polizeibeamten mit einem Messer an. Daraufhin schoss einer der Polizisten mit seiner Dienstwaffe. Der Angreifer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.

Die eingeleitete gerichtliche Untersuchung und die Ermittlungen der Generalinspektion der Polizei ist laut Mitteilung im Dezember 2021 abgeschlossen worden.

(nc/L'essentiel )

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