Einkaufen in Luxemburg – Preisniveau steigt im September erneut an

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Einkaufen in LuxemburgPreisniveau steigt im September erneut an

LUXEMBURG - Einkaufen im Großherzogtum ist wieder ein Stück teurer geworden. Insbesondere der steigende Ölpreis hat Auswirkungen.

Der Gang zur Tankstelle bereitet mittlerweile auch in Luxemburg Bauchschmerzen.

Der Gang zur Tankstelle bereitet mittlerweile auch in Luxemburg Bauchschmerzen.

Editpress

+2 Prozent für Diesel, +0,1 Prozent für Benzin, +4,2 Prozent für Heizöl: Zwischen August und September stieg der Preis für die Ölprodukte in Luxemburg um 1,5 Prozent. Wesentlich drastischer wird es im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von zwölf Monaten gab es einen Anstieg um 14,7 Prozent. Aber nicht nur in diesem Bereich wird es teurer in Luxemburg. Insgesamt gab es im September einen Preisanstieg um 0,2 Prozent gegenüber des Vormonats und 2 Prozent im Vergleich zum September 2017.

Ein markantes Beispiel sind die Strompreise. Diese wurden im Vormonat angepasst und sind damit 6,5 Prozent teurer als vor einem Jahr, wie die Statistikbehörde Statec mitteilt. Darüber hinaus sind die Preise für Bildungskurse seit Beginn des neuen Schuljahres um satte 15 Prozent angestiegen.

Nach den Ferien lohnt sich Urlaub

Auch für Lebensmittel muss man mehr hinblättern. Besonders beim Gemüse sind die Preise explodiert (+13,7 Prozent). Weniger muss man dagegen für Obst (- 2 Prozent), Fleisch (- 0,4) und Meeresfrüchte (-0,3) bezahlen.

Einige Dienstleister haben ihre Preise ebenfalls angepasst. Darunter sind zum Beispiel Alten- und Pflegeheime (+0,4), Restaurants und Cafés (+0,4) sowie Friseur-und Kosmetiksalons (+0,2).

Deutlich gesunken sind dagegen die Preise für Pauschalreisen. Diese gingen wie immer nach den Ferien deutlich zurück (- 26 Prozent). Aber auch im Vergleich zum September 2017 ist eine deutliche Senkung zu beobachten (-5,3).


(L'essentiel)

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