Audienz – Premier Bettel trifft den Heiligen Vater
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AudienzPremier Bettel trifft den Heiligen Vater

LUXEMBURG/ROM - Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel besuchte am Donnerstag den Vatikan. In Rom traf er auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi.

epa04934547 Pope Francis (R) is presented by Luxembourg's Prime Minister Xavier Bettel (L) with a book titled: 'Of how a Pope can cure diseases of the curia' during a private audience at the Vatican, 17 September 2015. EPA/GREGORIO BORGIA / POOL +++(c) dpa - Bildfunk+++

epa04934547 Pope Francis (R) is presented by Luxembourg's Prime Minister Xavier Bettel (L) with a book titled: 'Of how a Pope can cure diseases of the curia' during a private audience at the Vatican, 17 September 2015. EPA/GREGORIO BORGIA / POOL +++(c) dpa - Bildfunk+++

DPA/Pool

Kurz nachdem Luxemburgs Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) den Papst besucht hatte, war am Donnerstag der Premier an der Reihe. Xavier Bettel (DP) erhielt eine Privataudienz beim Heiligen Vater. Die beiden tauschten sich zu internationalen Themen aus. Dabei ging es vor allem um die Flüchtlingskrise und die EU-Ratspräsidentschaft des Großherzogtums. Papst Franziskus unterstrich dabei die «Solidarität» und die «konkreten Schritte», welche die katholischen Kirche beim Thema Flüchtlinge angehe.

Bettel traf sich auch mit Kardinale Pietro Parolin, dem Staatssekretär seiner Heiligkeit und Paul Gallagher, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten. Die Beziehungen zwischen Staat und Kirche war dabei das heiß diskutierte Thema.

Unterstützung für Italien

Am Nachmittag ging es für Bettel weiter. Ein Treffen mit Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi stand auf dem Programm. Der Luxemburger sicherte seinem Amtskollegen insbesondere bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme seine Unterstützung zu.

«Es gibt keine einfache Lösung bei diesem Thema. Aber wir müssen etwas für diese Menschen tun, die vor einem Krieg flüchten. Wir müssen sie bei uns verteilen und aufnehmen. Diese Menschen sind nicht auf der Suche nach einem besseren Leben, sondern sie wollen schlichtweg ihr Leben retten», sagte Bettel bei der abschließenden Pressekonferenz der beiden im Palazzo Chigi.

(NC/L'essentiel)

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