Ferrari SP38 – Premiere für ein Einzelstück

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Ferrari SP38Premiere für ein Einzelstück

Beim Concorso d'Eleganza Villa d'Este sorgte am Samstag ein Ferrari-Unikat für Aufsehen.

Wem ein Serien-Ferrari zu gewöhnlich ist und über ein genügend dickes Portemonnaie verfügt, der kann sich bei den Italienern im sogenannten «One-Off»-Programm seinen individuellen Traumsportwagen bauen lassen. Nebst vielen Ferrari-Sammlern hat sich unter anderem auch der englische Musiker Eric Clapton in Maranello ein Einzelstück bestellt – «Slow Hand» steht also auf schnelle Autos.

Das neuste Unikat, der Ferrari SP38, wurde auf Basis des 488 GTB für einen Kunden mit einer großen Leidenschaft für den Rennsport geschaffen. Laut Ferrari ist das Ergebnis «ein Wagen, der sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke gefahren werden kann». Der neu gestaltete Aufbau in dem speziell entwickelten dreilagigen Metallic-Rot stellt eine radikale Abweichung von der Ästhetiksprache des 488 GTB dar, als Inspiration wurde der legendäre F40 herangezogen.

Dynamische Design auf der ganzen Linie

Unter der langgestrecken, spitzen «Haifischnase» sitzt ein mächtiger Kühler mit markanter Spoilerlippe im Stil des alten Ferrari 308. In der Fronthaube öffnet sich ein großer Entlüftungsschacht, die Scheinwerfer fallen extrem schmal aus. Die Flanken sind deutlich stärker konturiert und tragen neue Belüftungsschächte. Die geschwärzten A-Säulen mimen eine umlaufende Frontscheibe. Das dynamische Design setzt sich bei der Motorabdeckung fort, deren Ränder die Flanken durchschneiden. Drei quer über die Motorabdeckung verlaufende Lamellen führen die Motorwärme ab und der integrierte Heckspoiler erinnert wieder an den berühmten hinteren Kotflügel des F40. Die Hinterkante des Spoilers verläuft nahtlos in den Kotflügel und den aerodynamischen Diffusor und erzeugt so einen beeindruckenden Rahmen um das Heckvolumen.

Während der Innenraum ebenfalls von A bis Z nach den Wünschen des Kunden überarbeitet wurden, macht Ferrari keine Angaben zu technischen Änderungen. Gut möglich, dass die serienmäßigen 670 PS des 3,9-Liter-V8-Biturbomotores dem Ferrari-Fans fürs erste genügen.

(L'essentiel/lab)

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